Freiwilligendienst in Neuseeland

Egal, ob nach Schulabschluss, Ausbildungsende oder während des Studiums, ein Freiwilligendienst in Neuseeland ist eine unschätzbar wertvolle Zusatzerfahrung und gibt Impulse für das spätere Arbeitsleben. Zugleich bedeutet Freiwilligenarbeit, sich in Neuseeland sozial oder für die Umwelt zu engagieren und gleichzeitig die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Die von uns vermittelten Freiwilligenprojekte in Neuseeland werden individuell für Dich organisiert, z.B. im Naturschutzgebiet, Tierheim, an einer Grundschule, im Kindergarten oder Flüchtlingszentrum.

Das Ziel unseres Freiwilligendienstes ist, entweder die Pflanzen- und Tierwelt Neuseelands zu schützen oder sich sozial in Neuseelands Gesellschaft zu engagieren. Somit kannst Du während Deines unvergesslichen Aufenthalts auch etwas „zurück geben“.
Wir vermitteln den Freiwilligendienst in Neuseeland selbstverständlich noch vor Deiner Anreise, damit Du weißt, für wen Du arbeitest und welche Tätigkeiten während des Freiwilligenprojekts auf Dich zukommen.

Projektbeispiele

Einige Beispiele für Freiwilligenprojekte, die wir schon in Neuseeland vermittelt haben – und natürlich auch gerne wieder vermitteln!

Aufgaben: The volunteer will work in a team of teachers with children aged 6-8 years. The volunteer will provide support for children and teachers by assisting with lessons, supervising groups of children and being helpful in the classrooms.

Anforderungen: The volunteer should have a desire to work with children and to help them grow in positive ways.

Dauer: min. 1 Schulquartal (meist 10 Wochen); nicht während der neuseeländischen Sommerferien (Mitte Dezember bis Ende Januar) möglich

Ort: Nelson, Wellington, Christchurch

Aufgaben: Become familiar with the different activities being undertaken by volunteers at the sanctuary and work alongside other volunteers. Work to further the sanctuary’s vision of a fenced pest free forest for the enjoyment of all visitors. Help at events to promote the sanctuary to the public.

Anforderungen: The employer would like the candidate to be interested in the outdoors and conservation, be physically fit, be enthusiastic, be a clear communicator, show initiative, be able to work independently at times, appreciate and promote the need for a sanctuary and the vision of community conservation and advocacy.

Dauer: min. 8 Wochen

Ort: Nelson

Aufgaben: The volunteer would gain experience working with young children in a New Zealand early childhood setting. They would be expected to become familiar with the organisation policies and the regulations under which early childhood services operate in New Zealand. The volunteer would act under the guidance of the head teacher of the Kindergarten. Typical tasks would include supporting the teaching and learning programme, helping with tidying tasks, and participating in planning and learning conversations where necessary.

Anforderungen: All volunteers are required to have a current Police Vet and have a successful Identity Check (which can be undertaken in the Association Office). The volunteer will work alongside the teaching team and learn through their modelling and conversations.

Dauer: min. 6 Wochen

Ort: Nelson

Aufgaben: A zoo is a pretty unique and varied place so the jobs and tasks reflect that. Depending on aptitude and attitude the volunteer will be involved in a wide variety of tasks from general presentation work, assisting in food prep, creative/building tasks (creating enrichment for the animals), help in the gift shop and helping keepers on section where appropriate.

Anforderungen: Intern ideally should be studying towards a degree in zoology or biology.

Dauer: min. 8 Wochen

Ort: Nelson und Christchurch

Aufgaben: Assisting the team with various activities. Duties may include data management, event organisation, website maintenance, filing etc.

Anforderungen: A commitment to environmental sustainability and ability to work as part of a team. Good knowledge of written and spoken English.

Dauer: min. 6 Wochen

Ort: Nelson

Aufgaben: The community center connects people from the local community with health services and activities promoting health and wellbeing. Key tasks include reception cover, general administration, gardening, room set up and pack down, any other general duties as required.

Anforderungen: English language skills, community involvement, general administrative and people skills.

Dauer: min. 8 Wochen

Ort: Nelson

Aufgaben: The volunteer will help a teacher by resource preparation and in-class support of students, assist extra-curricular programmes, translating and mentoring support of a German national.

Anforderungen: Ability to embrace new opportunities, willingness to contribute to the teaching of values of the school, positive outlook and an engaging personality.

Dauer: min. 1 Schulquartal (meist 10 Wochen); nicht während der neuseeländischen Sommerferien (Mitte Dezember bis Ende Januar) möglich

Ort: Nelson, Wellington, Auckland

Aufgaben: The volunteer will be involved in a wide variety of tasks: general presentation work, assisting in food prep, creative/building tasks, helping keepers.

Anforderungen: Ability to listen and follow instructions, be punctual and hard working.

Dauer: min. 4 Wochen

Ort: Nelson

Aufgaben: Helping riders with many different abilities and disabilities. Bringing horses in from paddocks. Grooming, tacking up, riding, exercising and schooling the horses. Leading horses, side-walking riders, during therapy sessions. Feeding of horses and checking water troughs.

Anforderungen: Experience with horses and children. Police vetting. Team player.

Dauer: min. 10 Wochen (richtet sich an den neuseeländischen Schulquartalen aus)

Ort: Nelson

Unsere Leistungen

  • Betreuung durch einen deutschsprachigen Auszeit Neuseeland Ansprechpartner vor der Abreise und während des gesamten Aufenthalts

Vor der Ankunft in Neuseeland:

  • Anleitung zum Verfassen eines Lebenslaufes (CV) auf Englisch für die Bewerbung zum Freiwilligendienst in Neuseeland
  • Vermittlung des Auslandsfreiwilligendienstes vor der Anreise nach Neuseeland
  • Auf Wunsch Buchung sämtlicher Flüge (internationale und Inlandsflüge) mit diversen Stopover-Möglichkeiten (Flugkosten nicht im Preis inbegriffen)
  • Anleitung und Hilfestellung bei der Beantragung des (Working Holiday) Visums (durch unser Team in Deutschland; Visumsgebühr nicht im Preis inbegriffen)
  • Unterstützung beim Abschluss einer Reiseversicherung (Kosten nicht im Preis inbegriffen)
  • Freiwilligendienst Neuseeland Vertrag mit dem Arbeitgeber
  • Login zum exklusiven Auszeit Neuseeland-Teilnehmerbereich mit ausführlichen Informationen u.a.
    • zur Reisevorbereitung inkl. einer Reise-Checkliste
    • zum Leben in Neuseeland allgemein
    • zu Deiner Rundreise durch Neuseeland
    • zum Autokauf, -fahren und -verkauf in Neuseeland
    • zum Leben bei einer neuseeländischen Gastfamilie

Nach der Ankunft in Neuseeland:

  • Einführungsmeeting (nur in Nelson oder Wellington angeboten)
  • Willkommen-Infopaket inkl. Handy SIM-Karte  (Mini-, Micro- oder Nano-SIM möglich)
  • Anleitung zur Eröffnung eines Bankkontos in Neuseeland
  • 24-Stunden-Notruf-Hotline
  • Gepäckaufbewahrung in unserem Büro in Nelson
  • Newsletter mit vielen Freizeitangeboten sowie Tipps zum Reisen in Neuseeland
  • Umfassende Unterstützung bei der Reiseplanung in Neuseeland
  • Zeugnis für den Neuseeland Freiwilligendienst vom Arbeitgeber
  • Auszeit Neuseeland Freiwilligendienst Teilnahmezertifikat

Preis

790 Euro

(weitere 500 Euro für eine zweite Freiwilligendienstvermittlung)

Voraussetzungen, Visum, Tipps

  • Sehr gutes Englisch – als Nachweis bevorzugen wir ein IELTS oder Cambridge Sprachzertifikat, eine Bestätigung eines längeren Aufenthalts im englischsprachigen Ausland oder eine sehr gute Englischnote im aktuellsten Zeugnis. Kann keiner dieser Nachweise erbracht werden, empfehlen wir, vor dem Freiwilligenprojekt an einem Sprachkurs teilzunehmen.
  • Bitte beachte, dass die vermittelten Freiwilligenprojekte immer unbezahlt sind, d.h. für Unterkunft und Verpflegung musst Du während des Projekts selbst aufkommen (z.B. in einer von uns vermittelten neuseeländischen Gastfamilie). Allerdings besteht Dank des Working Holiday Visums auch immer die Möglichkeit, während Deines Freiwilligendienstes einen bezahlten Nebenjob auszuüben.
  • Um Deinen Neuseeland Freiwilligendienst optimal zu nutzen, solltest Du mindestens acht Wochen für ein Projekt einplanen.
  • Bitte gib in Deiner Anmeldung an, ob Du Deinen Freiwilligendienst im sozialen oder ökologischen Bereich absolvieren möchtest, damit wir genau das richtige Projekt für Dich finden können.

Die Teilnahme an unserem Freiwilligendienst in Neuseeland kann mit einem Working Holiday Visum oder einem – ggf. verlängerten – Besuchervisum erfolgen. Um ein Working Holiday Visum beantragen zu können, müssen laut der neuseeländischen Einwanderungsbehörde Immigration New Zealand folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Deutsche, österreichische oder italienische Staatsbürgerschaft (Österreichern steht jährlich allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Working Holiday Visa für Neuseeland zur Verfügung – weitere Infos und mögliche Staatsbürgerschaften unter www.immigration.govt.nz)
  • Ein Reisepass, der am Tag der Einreise nach Neuseeland noch mindestens 15 Monate gültig sein muss
  • Alter zwischen 18 und 30 Jahren bei Beantragung des Visums
  • Keine Kinder mit nach Neuseeland bringen
  • Bei Einreise nach Neuseeland mindestens 4.200,- NZ-Dollar sowie ein Rückflugticket (oder ausreichend zusätzliche finanzielle Mittel, um ein solches kaufen zu können) vorweisen können
  • Die Anforderungen von Immigration NZ bzgl. Gesundheit und Charakter erfüllen
  • Eine Auslandskrankenversicherung für die Dauer des gesamten Aufenthalts abgeschlossen haben
  • Primär zum Reisen nach Neuseeland kommen, nur sekundär zum Arbeiten oder Studieren
  • Das Working Holiday zuvor noch nicht beansprucht haben (Die Ausstellung des Working Holiday Visum Neuseeland erfolgt nur einmal im Leben)
  • Das Working Holiday Visum Neuseeland ist ab dem Tag der Einreise 12 Monate gültig (für Österreicher 6 Monate), jedoch ist innerhalb dieser Zeit eine mehrfache Ein- u. Ausreise möglich.
  • Die Anreise nach Neuseeland muss innerhalb von 12 Monaten nach der Beantragung des Working Holiday Visa Neuseeland erfolgen, ist also noch mit 31 Jahren möglich.

Bitte beachte: Alle Angaben zum Working Holiday Visum sind durch unser Team in Deutschland ohne Anspruch auf Richtig- und Vollständigkeit erstellt. Detaillierte Infos unter www.immigration.govt.nz

Die Idee von Auszeit Neuseeland ist, dass Du Dir nach dem Bausteinprinzip aus unseren Modulen Work & TravelPraktikum, SprachkursAu-Pair bzw. Demi-pair, Studium, Freiwilligendienst und den Zusatzangeboten wie z. B. GastfamilieReisen und Versicherung ein individuelles Programm für Deine Neuseelandreise zusammenstellst. Du suchst aus, was Deinen Wünschen und Vorstellungen entspricht und worauf Du am meisten Lust hast! Das Besondere an Auszeit Neuseeland ist, dass wir keine fest geschnürten Komplettpakete anbieten.

So könnte Deine Auszeit z.B. aussehen:

29.08. – Abflug in Europa

31.08. – Ankunft in Neuseeland, Abholung durch die Gastfamilie am Flughafen in Nelson

31.08. bis 03.12. – Unterbringung bei der Gastfamilie in Nelson für 13 Wochen und 3 Nächte (inkl. Verpflegung)

01.09. – Teilnahme an unserem Einführungsseminar, bei dem Du zahlreiche andere Teilnehmer kennen lernen kannst.

05.09. bis 02.12. – 13 Wochen Freiwilligendienst an einer Grundschule in Nelson

03.12. bis 03.03. – Work and Travel (inkl. WWOOFing), dabei Transport mit dem Hop-on-Hop-off-Bus

03.03. – Flug von Neuseeland nach Fidschi

03.03. bis 18.03. – Freiwilligendienst auf den Fidschi-Inseln in einem Meeresschutzprojekt

18.03. bis 23.03 – Island Times Tour in Fidschi

23.03. – Rückflug nach Europa

… oder doch ganz anders? Du entscheidest, wir stellen Deine Auszeit individuell zusammen!

Wer eine Reise nach Neuseeland auf sich nimmt, muss oft mit nicht unerheblichem finanziellem Aufwand rechnen. Besonders für diejenigen, die vor Ort ohne finanziellen Ausgleich arbeiten wollen, gibt es aber einige Möglichkeiten, sich finanziell unter die Arme greifen zu lassen. Wir haben nachfolgend verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt:

Kindergeld 

In Deutschland wird Kindergeld weiterbezahlt, wenn der Auslandsaufenthalt der Aus- und Weiterbildung dient, was bei Praktika, Freiwilligendienst und Auslandssemestern der Fall ist, bei Work & Travel, Au-pair, Demi-pair und Reisen leider nicht. Dies ist allerdings im Einzelfall zu klären.

Stipendiendatenbanken

Im Internet gibt es eine Reihe von Datenbanken, in denen verschiedene Stipendien zusammengetragen und kurz vorgestellt werden:

  • Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) bietet in dieser Datenbank eine Übersicht über Organisationen und Stiftungen, die Studenten in ihrem Auslandsvorhaben unterstützen. Es kann unter anderem nach Deinem aktuellen Status und verschiedenen Fachrichtungen sortiert werden: www.daad.de
  • Das Netzwerk e-fellows ermöglicht die gezielte Suche in einer Sammlung von über 800 Stipendien und 400 Institutionen. Auch hier kannst Du Deine aktuelle Studiensituation berücksichtigen lassen: www.e-fellows.net
  • Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat für potenzielle Stipendiaten eine Datenbank eingerichtet, in der abhängig von Bildungsphase und persönlichem Vorhaben gestöbert werden kann: www.stipendienlotse.de

Auslands-BAföG

Das Wichtigste zuerst: stelle Deinen Antrag bitte mindestens sechs Monate vor dem Beginn des Ausbildungsabschnitts, unabhängig davon, ob Du nur ein Auslandspraktikum/Freiwilligendienst bzw. Auslandssemester oder ein ganzes Studium im Ausland absolvieren willst. Fange frühzeitig mit der Planung an und bewerbe Dich rechtzeitig. So sparst Du Dir eine Menge Nerven und Zeit und außerdem hast Du frühzeitig die Gewissheit, dass Dein Vorhaben auch finanziert wird.

Generell kann Deine Auslandsausbildung in Neuseeland nicht länger als ein Jahr gefördert werden, in Ausnahmefällen ist dies aber auch bis zu 2,5 Jahren möglich. Die Verlängerung für Studenten ist dann für drei zusätzliche Semester möglich, sofern der Besuch der Universität in Neuseeland für die Ausbildung als Ganzes von gehobener Bedeutung ist. Diese gehobene Bedeutung musst Du Dir von der neuseeländischen Universität bestätigen lassen.

Sollte ein Auslandspraktikum/Freiwilligendienst Deinen Vorstellungen eher entsprechen als ein Auslandssemester oder gar ein Auslandsstudium, so ist auch dies kein Problem, sofern Dein Freiwilligenprojekt in Neuseeland folgende Voraussetzungen erfüllt: es muss eine Mindestlänge von 12 Wochen haben, für die Ausbildung erforderlich und ihr förderlich sein und schließlich muss die Prüfungsstelle Deiner Universität anerkennen, dass besagtes Praktikum den Anforderungen der Prüfungsordnung genügt. Ist z.B. internationale Praxiserfahrung ohnehin in Deinem Curriculum vorgesehen, so solltest Du bei der Beantragung keinerlei Probleme bekommen. Dennoch sollte natürlich alles im Voraus mit den jeweiligen Professoren und Prüfungsämtern abgesprochen werden.

Unterstützt wirst Du bei der Bezahlung der notwendigen Studiengebühren (bis zu einem Maximalbetrag von 4.600 Euro), der einmaligen Reisekosten und ggf. auch von eventuellen Zusatzleistungen, welche für die Krankenkassen erbracht werden müssen.

Solltest Du schon BAföG beziehen, so ist Dir auch die Auslandsfinanzierung sicher. Allerdings lohnt es sich, auch Auslands-BaföG zu beantragen selbst wenn Du kein BaföG bekommst, da Du trotzdem finanzielle Unterstützung erfahren könntest.

Deutsche Bildung AG

Sollte es mit den Stipendien nicht klappen, kannst Du Dich auch an die Deutsche Bildung AG wenden. Die Idee dahinter: Du erhältst für Deinen Auslandsaufenthalt zwischen 100 und 1000 Euro monatlich. Sobald Du fest im Berufsleben stehst, erfolgt Deine Rückzahlung einkommensabhängig. Dafür solltest Du jedoch Student in Deutschland sein und an einer staatlich anerkannten Hochschule studieren.
Mehr Infos unter: www.deutsche-bildung.de

Video

Dieses Video – mit zahlreichen Clips unserer Teilnehmer – zeigt Dir den möglichen Ablauf einer Auszeit in Neuseeland (am Beispiel unseres Work and Travel-Moduls – bei einem Freiwilligendienst unterscheidet sich der Ablauf natürlich etwas).

Erfahrungsberichte

Hey, ich heiße Loretta, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Hamburg. Ich habe dieses Jahr (2018) mein Abitur gemacht und mich dazu entschieden, nach der Schule ins Ausland zu gehen. Ich habe es als Chan-ce gesehen, mir selbst nach vielen Jahren Lernen und Schule eine Auszeit zu gönnen und was für mich zu machen, bevor es mit dem Lernen fürs Studium weitergeht.

Für mich stand schon lange fest, dass es nach Neuseeland gehen soll. Das liegt nicht nur daran, dass es sehr sehr weit entfernt ist, sondern auch daran, dass ich schon so tolles über die Menschen in Neuseeland gehört habe und die wunderschöne und einzigartige Natur. Nachdem mir letztes Jahr meine Cousine und meine Schwester ihre Bilder gezeigt und ihre Eindrücke von ihrem Aufenthalt erzählt haben, war es fest – ich gehe nach Neuseeland. Wann wird man nochmal so eine freie Zeit für mehrere Monate haben hier her zu kommen? Ich wollte gerne Freiwilligenarbeit machen und am liebsten auch mit Kindern. Da war das An-gebot für 10 Wochen in einer Grundschule in Nelson zu arbeiten und bei einer Gastfamilie zu wohnen per-fekt. Ich liebe es Kindern, zu helfen oder nur mit Ihnen zu spielen. In Deutschland habe ich auch schon Erfahrungen beim Babysitten gemacht und ein Praktikum in einer Grundschule absolviert. Ich war ge-spannt, inwiefern sich die Grundschulen in Neuseeland von denen in Deutschland unterscheiden würden. Außerdem war ich sowieso am überlegen, Lehramt zu studieren, also sehe ich es als eine super Chance, einen Einblick zu bekommen.

Mit Benny von Auszeit Neuseeland wurden in Deutschland alle Formalitäten einfach und schnell geklärt und mir wurde eine super liebe Gastfamilie und auch eine tolle Grundschule zugeteilt. Nun war es nicht mehr lange und für mich ging es auf große Reise. Als Ort in Neuseeland habe ich mir Nelson ausgesucht. Ich habe schon viel Schönes über Nelson gehört und die Lage ist auch super. Es gibt in der Umgebung viel zu sehen (Abel Tasman Nationalpark, Nelson Lakes, …). Ein anderer Vorteil ist, dass das Büro von Auszeit Neuseeland in Nelson ist. Falls man Fragen, Probleme oder auch Beratung für eine mögliche Reiseplanung braucht steht ein super nettes Team zur Verfügung! Die Stadt Nelson ist nicht groß, aber dafür ist alles in Reichweite und alles was man braucht ist da.

Es gibt sehr viele kleine und gemütliche Cafés (nur zu empfehlen, den neuseeländischen Kaffee zu probie-ren). Es gibt einen Strand, der nicht weit von der City entfernt ist und sonst auch sehr viele kleine und größere Berge, von denen man eine super Aussicht auf verschiede Punkte hat. Die naheliegenden Natio-nalparks sind auch nur zu empfehlen und ein Besuch lohnt sich.

Meine Gastfamilie, in der ich für 10 Wochen lebe, ist super nett und lieb. Sie sind total herzlich, so wie sehr viele Kiwis die man trifft. Sie sind immer für ein kleines Gespräch zu haben. Ich habe sehr viel Glück mit meiner Gastfamilie, denn an den Wochenenden haben wir schon viel unternommen. Wir sind z. B schon zu den Nelson Lakes gefahren und auch in das Rainbow Skigebiet, was ca. 1:30 Stunden von Nelson ent-fernt liegt. Aber auch sonst haben wir Fahrradtouren zum Strand gemacht oder sind zum Center of New Zealand gelaufen. Wenn man hier länger bleibt lohnt es sich, ein Auto zu kaufen, um die Umgebung besser zu erreichen und zu erkunden. Ich hatte Glück, dass sich andere Deutsche, die ich hier von Auszeit Neu-seeland kennengelernt habe, ein Auto gekauft haben und wir dann auch mal etwas in der Umgebung von Nelson erkundet haben. Das war auch mal schön, einen Tag unter Deutschen zu sein. Obwohl man sagen muss, dass das Leben in einer Gastfamilie echt sehr locker und easy zugeht. Man braucht davor also keine Angst zu haben. Es ist auch sehr interessant und für mich auch eine große Erfahrung deren Lebensstil und deren Kultur kennen zu lernen. Das Leben hier ist viel ruhiger und entspannter als man es aus Deutschland kennt und die Leute sind viel offener.

Habt auch keine Angst, dass ihr hier niemanden aus Deutschland kennenlernt. Ihr bekommt hier von Aus-zeit Neuseeland eine Teilnehmerliste und könnt euch dann individuell mit den Leuten treffen. Es ist dann schön, sich nach der Arbeit mal in der Stadt zu treffen und sich über alles auszutauschen. Man trifft echt sehr viele nette Leute hier und kann auch Freunde fürs Leben finden. Es macht Spaß, zusammen mal einen Kaffee trinken zu gehen (das haben Muriel, auch eine Auszeit Neuseeland Teilnehmerin, und ich ganz oft gemacht) oder auch am Wochenende Ausflüge zu unternehmen. Deutsch sprechen zu können, ist ja mal ganz schön. So verspürt man auch ein bisschen Heimat am anderen Ende der Welt.

Die Arbeit in meiner Grundschule macht mir auch sehr viel Spaß, man wird dort nett empfangen und die Lehrer aber auch die Kinder sind so sooo lieb und süß. Ich wurde einer Klasse zugeteilt in der ich die gan-ze Zeit (10 Wochen = 1 Term) bleiben werde, so dass man die Kinder dann gut kennenlernen kann. Ich gehe sehr gerne jeden Tag zur Arbeit und muss von 9-15 Uhr arbeiten. Die Kinder sind so interessiert an mir und meiner Geschichte und haben mir auch schon oft Bilder gemalt, darüber freue ich mich natürlich.

Es ist schön zu sehen, dass man so willkommen ist. Meine Aufgaben bestehen daraus, den Kindern beim Schreiben, Lesen und Rechnen zu helfen, aber auch mit ihnen zu basteln, zu spielen oder zu malen. Eben-falls dazu gehört, dass ich den Kindern beim Aufräumen helfe und manchmal etwas für die Lehrer kopie-ren gehe. Die Kinder in meiner Klasse sind zwischen 5 und 8 Jahre alt. Es ist interessant zu sehen, wie stark sich das Lernen und das Konzept der Grundschule hier von dem Lernen und den Grundschulen in Deutschland unterscheidet.

Die Zeit vergeht hier so schnell und ich bin jetzt schon traurig wenn ich wieder zurück nach Deutschland reise. Zum Glück werde ich nach den 10 Wochen noch mit einer Freundin durch Neuseeland und Australi-en reisen und hoffentlich noch so viele tolle Orte auf der Süd- und Nordinsel sehen und auch viele nette, interessante Menschen kennenlernen. Ich habe hier schon in kurzer Zeit so viel erlebt, gesehen, dazuge-lernt, bin selbständiger geworden, habe mein Englisch verbessert und so tolle Leute kennengelernt. Ich werde die Zeit hier jetzt schon mega vermissen, aber es hat sich sehr gelohnt und mich so geprägt, dass ich es nie vergessen werde.

Ich empfehle euch, falls ihr die Möglichkeit habt so etwas zu machen, wie ich es machen konnte hier in Neuseeland, dann macht es! Ihr werdet es nicht bereuen, es bringt euch weiter in vielerlei Hinsicht, ihr werdet so eine Chance nicht so schnell wieder haben! Und lasst euch nicht von irgendwelchen Ängsten aufhalten, das ist alles so entspannt hier und auch fürs Rumreisen ein perfektes Land! Es wird ein richti-ges Abenteuer, das ihr nie vergessen werdet!

„Neuseeland: das schönste Ende der Welt.“ Monatelang habe ich damit verbracht, mir die Nase an fantastischen und wunderbar bunten Bildern dieses zauberhaften Landes platt zu drücken. Und dann war es endlich soweit! Noch bevor ich überhaupt neuseeländischen Boden betreten hatte, durfte ich erfahren, dass die Kiwis das netteste Volk der Welt sind. Das neuseeländische Pärchen, welches den Flug über neben mir gesessen hatte, gab mir nämlich kurz vor der Landung ihre Adresse und Telefonnummer. „Du hast doch sonst niemanden hier, an den du dich wenden kannst, wenn du mal ein Problem hast!“, sagte die Frau des Pärchens, als ich mich ungläubig und überrascht bedankte, doch sie tat nur so als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt, einem fremden Mädchen seine Adresse zu geben.
Doch so ganz Recht hatte sie nicht, denn mit meiner Organisation Auszeit Neuseeland hatte ich einen hervorragenden Ansprechpartner! Alle bürokratischen Angelegenheiten waren bis zum Mittagsessen meines ersten Tages in Neuseeland geregelt und dann konnte es auch schon losgehen!
Mittlerweile bin ich einen Monat in Neuseeland und wohne an einem paradiesisch sonnigen, kleinen Fleck namens Nelson bei meiner zauberhaften, lustigen und hilfsbereiten Gastmutter. Unser Haus liegt direkt am Meer und es gibt wenig, was mich so sehr mit Freude erfüllt wie der Moment wenn mir die salzige Seeluft in die Nase steigt, während ich morgens mit dem Fahrrad zu meinem Freiwilligendienst fahre. Meine Gastmutter ist schlichtweg begeistert davon, mir und meiner – ebenfalls deutschen – Gastschwester die wunderschöne Gegend um Nelson herum zu zeigen oder uns mit klassisch neuseeländischem Nachtisch rund zu füttern. In ihrem gemütlichen und warmen zuhause voller Kekse und flauschiger Decken konnte ich einfach nicht anders als mich vom ersten Tag an wohl zu fühlen.
Vom ersten Moment an war ich verzaubert von Nelson. Wie kann man auch nicht verzaubert sein von einem Ort, an dem man zu seiner Rechten das strahlend blaue Meer und zur linken Seite eine kleine gemütliche Stadt umrandet von riesigen grünen Bergen liegt, die aussehen als hätte jemand ihre Farbe mühevoll für ein Gemälde angemischt. Ein weiterer Vorzug von Nelson ist die unschlagbar gute Lage. Nur wenige Minuten braucht man, um zum Abel Tasman National Park, zur Golden Bay oder zahlreichen anderen atemberaubenden Orten zu gelangen, deren Schönheit kein Foto jemals einfangen könnte.
Hier in Neuseeland verbringe ich für ungefähr acht Monate den Großteil meiner Zeit bei meinem Freiwilligendienst beim Riding for the Disabled (RDA) wo ich unglaublich inspirierende Persönlichkeiten kennenlernen durfte. Meine Hauptaufgabe besteht darin, die Pferde für die Reiter vorzubereiten – das heißt von der Wiese holen, putzen, satteln und trensen – oder die Pferde zu führen während die Coaches therapeutische Übungen mit den Kindern auf den schaukelnden Pferderücken durchführen. Individuell abhängig von den Fähigkeiten der Reiter habe ich auch oft die Gelegenheit, aktiv mit den Reitern zusammenzuarbeiten, indem wir zum Beispiel Spiele auf den unglaublich braven und geduldigen Pferden spielen. Es ist eine unglaubliche Freude, Fortschritte, Entwicklungen und Erfolgserlebnisse beobachten und miterleben zu dürfen, besonders da man die Reiter schnell dank der kleinen Gruppen und intensiven Zusammenarbeit kennenlernt.
Als Volontär darf ich die Pferde in freien Minuten meiner Arbeitszeit auch reiten. Besonders ans Herz gewachsen ist mir dabei der 10-jährige Wallach Johnny Cash, welchen ich auf Grund seines leicht korpulenten Erscheinungsbilds seit letzter Woche regelmäßig reiten und trainieren darf.
Insgesamt habe ich mich seit dem ersten Tag beim RDA sehr wohl gefühlt, denn Pferde und ihre Gutmütigkeit sind am anderen Ende der Welt genauso wunderbar wie Zuhause. Außerdem ist das RDA Team eine freundliche und offene Gruppe von Menschen, die mich unglaublich schnell in ihr Team und harmonisches Miteinander aufgenommen haben.
Ich kann also aus eigener Erfahrung nur bestätigen, dass Neuseeland das schönste Ende der Welt sein muss und kann es kaum erwarten, nach meiner Freiwilligenarbeit hier reisen zu gehen, um mir all die kleinen und großen Wunder dieses sagenhaften Landes anzusehen.

Vor einigen Monaten habe ich beschlossen, ein Sabbatical von meiner beruflichen Tätigkeit zu nehmen. Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf Auszeit Neuseeland gestoßen und habe gedacht, prima, warum nicht nach Neuseeland, ans schönste Ende der Welt.

Nach einigen E-Mails mit Benny von Auszeit Neuseeland und der Frage, ob ich mit 43 Jahren überhaupt in das Beuteschema passe, stand der Plan fest: ich gehe für drei Monate nach Neuseeland, um aus dem Alltag und Stress in Deutschland zu fliehen.

Die ersten zwei Monate habe ich im gemütlichen sunny Nelson verbracht. Während dieser Zeit war ich bei einer Gastfamilie untergebracht, in meinem Fall bei einer Gastmutter, wo ich prima Gelegenheit hatte, einen Einblick in die neuseeländische Lebensweise zu bekommen.

Zunächst habe ich einen 4-wöchigen Englisch General Kurs am Nelson English Center besucht, um meine Sprachkenntnisse aufzufrischen. Anhand eines Einstufungstests sieht man, wo man steht und wird in die entsprechende Klasse eingeteilt. Es gibt eine Morning Class mit dem Schwerpunkt Grammatik und eine Afternoon Class mit dem Schwerpunkt Konversation. Wobei, Konversation hat man während der ganzen Schulzeit, da eine Regel der Schule ist „only English please“. Wer sich dabei ertappen lässt, in seiner Landessprache zu sprechen, muss $1  für eine gemeinnützige Organisation spenden, das örtliche Tierheim in Nelson, das SPCA. Am Nelson English Center herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre und man fühlt sich von Anfang an sehr wohl dort. Man wird am ersten Schultag (in der Regel immer montags) herzlich empfangen und namentlich begrüsst. Hier fällt dann schon die erste Nervosität. Später gibt es allgemeine Infos zur Schule, Kaffee und Tee ist immer zur freien Verfügung, und es gibt ein umfangreiches Aktivitätenboard. Das NEC organisiert viele gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Ausflüge, Frisbee oder BBQ am Beach. Hier kommt man auch schnell in Kontakt zu anderen Students und Nationalitäten, was super interessant ist. Das NEC kann ich ohne Weiteres empfehlen.

Nach dem Sprachkurs stand ein vierwöchiges Volunteering auf dem Plan. Das bedeutet, ein Praktikum ohne Bezahlung. Mein Wunsch war, etwas mit Tieren zu machen, da ich sehr gern mit Tieren zusammen bin und zum anderen im täglichen Leben ein „Schreibtischtäter“ bin. Hier wollte ich also etwas komplett anderes machen. Bennys Vorschlag war das örtliche Tierheim in Nelson, das SPCA (Society for the Prevention of Cruelty to Animals). Da das SPCA eine gemeinnützige Organisation ist, ist sie auf ihre Volunteers angewiesen. Zunächst wurde ich zu einem allgemeinen Interview eingeladen, welches ich zusammen mit Benny wahrgenommen habe. Hier wurden uns alle Bereiche gezeigt und näher erläutert. Das SPCA beherbergt zur Zeit Katzen, Hunde, Hasen, Hühner, Enten, Vögel, Ziegen und Schafe. Kurze Zeit später habe ich die Zusage bekommen und konnte mein Praktikum Anfang März beginnen.

Zu meinem Aufgaben gehörte u.a. das Füttern der Katzen und Kitten, Reinigen der Boxen, Abwaschen der Näpfe, Auffüllen von Materialien, Wäsche waschen, Hunde füttern und Ausführen, Reinigungsarbeiten und vieles mehr. Es gibt strenge Hygieneregeln, die einzuhalten sind, um Krankheiten der Tiere zu vermeiden, da insbesondere Kitten anfälliger sind als erwachsene Tiere. Natürlich dürfen auch die Streicheleinheiten mit allen Tieren nicht zu kurz kommen.

Die Arbeit im SPCA hat mir super viel Spaß gemacht. Es herrscht ein prima Arbeitsklima zwischen allen Angestellten und Volunteers. Wir haben viel gelacht und alle waren durchweg freundlich und aufgeschlossen. Ich war schon ziemlich traurig, als meine vier Wochen rum waren, sind sie doch wie im Flug vergangen. Volunteering im SPCA kann ich allen empfehlen, die Tiere mögen und gern in einem entspannten, freundlichen Team arbeiten.

Die gesamte Betreuung und Organisation von Auszeit Neuseeland ist ebenfalls super und empfehlenswert. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Benny und Liz!

Seit Jahren stand für mich fest, dass ich nach dem Abitur gerne ins Ausland gehen wollte. Mein Wunschland war Neuseeland, da kein anderes Land weiter von Deutschland entfernt ist und ich keine „halben Sachen“ machen wollte. Wenn schon weg, dann richtig, dachte ich mir.

Ab Juli arbeitete ich dann an einer Schule in Nelson. Nelson ist die fünftgrößte Stadt (ca. 50.000 Einwohner) Neuseelands ganz im Norden der Südinsel. Die Schule liegt am Rande des Stadtkerns auf einem kleinen Hügel, sodass man von hier aus über die Stadt auf das Meer blicken kann. Auf dem Schulgelände befinden sich drei Internatshäuser, die jeweils ca. 60 Schüler beherbergen und in einem davon arbeitete ich. Mein Aufgabenbereich umfasste die Betreuung der Internatsschüler, Nachhilfe geben, Schülern im Unterricht helfen und Bürotätigkeiten im Sekretariat erledigen.

Allerdings muss ich sagen, dass ich mir die Arbeit im Internat, also die Aufsicht, mit einer anderen Person teilte und daher immer noch genug Freizeit übrig blieb. Diese habe ich dann auch genutzt und war mit meiner Freundin von Freitagmorgen bis Sonntagabend auf einem Roadtrip. Unser Roadtrip hat uns 800 km entlang der Nord- und Ostküste und durch das Landesinnere geführt. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil Neuseelands abgedeckt haben, haben wir so viele verschiedene Landschaften gesehen, dass uns manchmal der Atem gestockt ist. In einem Moment fährt man noch an der Küste entlang, mit schneebedeckten Bergen auf der anderen Seite und im nächsten Moment gelangt man in einen Dschungel, um kurz danach oben auf einem Berg rauszukommen, von dem man dann eine grüne Landschaft erblickt, die an das Auenland aus „Herr der Ringe“ erinnert.

Ich bin unter anderem auch ins Ausland gegangen, um meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und um neue Erfahrungen zu machen. Die vielen neuen Eindrücke haben mich definitiv geprägt.

Zusammen mit Study Nelson und NZdirect habe ich mir nicht nur einen Traum erfüllt, sondern mir ganz viel Energie für meine Zukunft zurückgeholt: Mit Mitte 30 noch einmal die Chance zu haben, einfach mal für ein paar Monate auszusteigen… Diese Gelegenheit kommt selten bis gar nicht. Ich habe sie kurzfristig bekommen und so blieben nur 20 Tage tatsächliche Vorbereitungszeit bis es dann nach Neuseeland losging. Mit Study Nelson und NZdirect kein Problem!!!

Es gibt nicht einen einzigen Punkt zu bemängeln. Wirklich (und das hier schreibt eine wahre Perfektionistin), ob es die Kommunikation war, die Organisation, die zügigen Bearbeitungsvorgänge, die Absprachen, Problemlösungen oder Ideen… So eine reibungslose Zusammenarbeit habe ich selten erlebt und so habe ich auch meine Zeit in Neuseeland wahrgenommen: hervorragend organisiert, genauestens informiert und einfach perfekt. Und trotz Zeitdruck für die Vorbereitungsplanungen war alles auf den Punkt und sehr gut betreut.

Die Sprachschule in Wellington sowie meine Gastfamilie waren ein Glücksfall und auch mein Freiwilligendienst im echten Nirgendwo in der Nähe vom Nationalpark. Auch wenn ich dort etwas früher aufgebrochen bin, so habe ich viele persönliche Erfahrungen mitnehmen können und außerdem genoss ich es besonders, einmal draußen in der Natur arbeiten zu können und nicht im Büro eingesperrt zu sein (wie in Deutschland).

Auf meiner Reise habe ich viel erlebt und konnte meine Seele richtig baumeln lassen. Von den Erinnerungen an diese Zeit werde ich noch lange zehren, wenn es in meinem Job mal wieder hektisch und stressig zugeht. Ich schließe einfach die Augen und erinnere mich an die Zeit zurück, dann seufze ich, genieße und hole mir Energie und Kraft für meinen Berufsalltag.

Mit Study Nelson zu reisen war die beste Entscheidung. Ich bin schon viel gereist, jedoch hat Study Nelson aus meiner Sicht jede Reiseorganisation wirklich übertroffen. Auf jeden Fall kann ich Study Nelson für jeden weiterempfehlen, der gern an das andere Ende der Welt reisen möchte.

Als ich beschloss, meine berufliche Auszeit am anderen Ende der Welt zu verbringen, fand ich Auszeit Neuseeland und hatte von Anfang an das Gefühl, hier in guten Händen zu sein. Noch vor der Entscheidung, die Organisation meiner Reise in die Hände von Liz und den anderen zu legen, gab es überaus freundliche und persönliche Beratung.
Jetzt liegen 3 wunderbare Monate in Neuseeland hinter mir. Heute kann ich einschätzen, dass diese Zeit einen absoluten Höhepunkt in meinem Leben darstellt. Die Entscheidung für Auszeit Neuseeland war genau richtig, denn ich hatte zunächst überhaupt keinen Plan. So konnte ich durch regelmäßigen Austausch alles Nötige in Ruhe entscheiden und wir bereiteten gemeinsam auf unkomplizierte Art – trotz der 20.000 km, die uns trennten – meinen gesamten Neuseeland-Aufenthalt vor. Absolute Sachkunde, dazu Souveränität und Blick auf jedes Detail zeichnen die Arbeitsweise des Teams aus. Jede Frage, und war sie noch so banal, wurde mir im Vorfeld präzise beantwortet; die Beratung war neutral und immer hilfreich. Auch während des Aufenthalts konnte ich jederzeit Fragen loswerden und hatte sogar eine Notfall-Telefonnummer!

So war mein Aufenthalt unterteilt:

Zuerst ein 4-wöchiger Sprachkurs an der Sprachschule in Wellington und Leben bei einer Gastfamilie. Als Einstieg war das sehr sinnvoll, half es doch, mein Englisch ein wenig aufzubessern bzw. mehr Praxis beim Sprechen zu erlangen. Und es ermöglichte, die Hauptstadt Wellington kennenzulernen und sich gleich zu Beginn im Te Papa-Nationalmuseum über alles Wichtige aus Geschichte, Natur und Kultur, Flora und Fauna zu informieren; Eintritt frei. Die Atmosphäre an der Sprachschule war international und sehr aufgeschlossen.

Dann schlossen sich 2 Monate in meinem Freiwilligendienst-Projekt an, für das ich mich mit Hilfe von Liz entschieden hatte: Freiwilligenarbeit im Backpackers an der Westküste der Südinsel. Diese Arbeit entsprach genau meinen Vorstellungen; ich war offen für alles, denn ich wollte einmal etwas anderes erleben! Die Atmosphäre dort war überaus familiär und weckte auch meine Kreativität. Dieser Platz ist irgendwie einmalig – Künstlerhände gestalteten alle Wände… Der Besitzer Paul nannte sein Projekt Rongo, was auf Maori Frieden heißt.
Man lebt dort wahrhaft in Frieden und das Symbol ist nicht nur im Haus, sondern auch auf dem Gelände, im Kaktusgarten, im Kräuter- und Gemüsegarten, in der Sitzecke und im Radiostudio überall zu entdecken. Neben dem Dienst im Backpackers war auch Farmarbeit und Jäten in den Gärten für das Living in Peace-Projekt zu erledigen. Und es gab regelmäßig Lagerfeuer, eigene Radioshows, Pot-Luck-Dinner, Müllsammeln am Strand usw.
Mit neuen Wertvorstellungen, neuen Erkenntnissen über mich selbst und neu gewonnenen Freunden im Herzen verließ ich diesen zauberhaften Ort und reiste zum Abschluss noch etwas durch Neuseeland.

Ansprechpartner in Neuseeland

Auszeit Neuseeland Ansprechpartner Benny

Benny Horst

Auszeit Neuseeland Manager - spricht Deutsch und Englisch
Tel.: +64 (0)3 546 6338
Skype: auszeit_5

Termine/Anmeldung

Du solltest Dich möglichst frühzeitig für einen Freiwilligendienst in Neuseeland bewerben, da wir so ein auf Deine Wünsche zugeschnittenes Projekt finden können. Zudem benötigst Du etwas Zeit zum Zusammenstellen Deiner Bewerbungsunterlagen, Buchung der Flüge und Beantragung des Visums. Spätestens sollte Deine Anmeldung für Freiwilligenarbeit in Neuseeland drei Monate vor dem gewünschten Starttermin bei uns eingehen.