FSJ & FÖJ in Neuseeland

Die schlechte Nachricht vorweg: Ein FSJ oder FÖJ in Neuseeland können wir leider zur Zeit nicht anbieten. Die staatliche Förderung für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder Freiwilliges Ökologisches Jahr im Ausland wurde stark zurückgefahren. Ohne eine ausreichende staatliche Förderung ist ein FSJ oder FÖJ im Ausland kaum möglich, da die Kosten für Vorbereitungsseminare und Betreuung und insbesondere die immensen Sozialversicherungsausgaben nicht gedeckt werden können.

Aber es gibt genügend andere Möglichkeiten, ein Jahr in Neuseeland zu verbringen und dabei im sozialen oder ökologischen Bereich zu arbeiten, zum Beispiel

  • ein Neuseeland Praktikum an einer Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten
  • Arbeit in einer sozialen Einrichtung im Rahmen eines Neuseeland Work and Travel Aufenthalts
  • Neuseeland Au-pair oder Neuseeland Demi-pair in einer Familie mit einem körperlich behinderten Kind

Du kannst auch zuerst ein verkürztes FSJ oder FÖJ in Deutschland machen (ein FSJ oder FÖJ muss nicht unbedingt 12 Monate dauern) und dann in einem mehrmonatigen Neuseeland Praktikum oder Neuseeland Freiwilligendienst entsprechende Auslandserfahrung sammeln.
Kontaktiere uns einfach, dann können wir Dir viele weitere Vorschläge zu einem FSJ oder FÖJ Ersatz machen!

Ansprechpartner in Neuseeland

Auszeit Neuseeland Ansprechpartner Benny

Benny Horst

Auszeit Neuseeland Director - spricht Deutsch und Englisch
Telefon:+64 (0)3 929 5645

Soziales Jahr in Neuseeland Erfahrungsbericht

Seit Jahren stand für mich fest, dass ich nach dem Abitur gerne ins Ausland gehen wollte. Mein Wunschland war Neuseeland. Kein anderes Land ist weiter von Deutschland entfernt ist und ich wollte keine „halben Sachen“ machen. Wenn schon weg, dann richtig, dachte ich mir.

Ab Juli arbeitete ich dann an einer Schule in Nelson. Nelson ist die fünftgrößte Stadt (ca. 50.000 Einwohner) Neuseelands ganz im Norden der Südinsel. Die Schule liegt am Rande des Stadtkerns auf einem kleinen Hügel, sodass man von hier aus über die Stadt auf das Meer blicken kann. Auf dem Schulgelände befinden sich drei Internatshäuser, die jeweils ca. 60 Schüler beherbergen und in einem davon arbeitete ich. Mein Aufgabenbereich umfasste die Betreuung der Internatsschüler, Nachhilfe geben, Schülern im Unterricht helfen und Bürotätigkeiten im Sekretariat erledigen.

Allerdings muss ich sagen, dass ich mir die Arbeit im Internat, also die Aufsicht, mit einer anderen Person teilte. So blieb immer noch genug Freizeit übrig. Diese habe ich dann auch genutzt und war mit meiner Freundin von Freitagmorgen bis Sonntagabend auf einem Roadtrip. Unser Roadtrip hat uns 800 km entlang der Nord- und Ostküste und durch das Landesinnere geführt. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil Neuseelands abgedeckt haben, haben wir so viele verschiedene Landschaften gesehen, dass uns manchmal der Atem gestockt ist. In einem Moment fährt man noch an der Küste entlang, mit schneebedeckten Bergen auf der anderen Seite und im nächsten Moment gelangt man in einen Dschungel, um kurz danach oben auf einem Berg rauszukommen, von dem man dann eine grüne Landschaft erblickt, die an das Auenland aus „Herr der Ringe“ erinnert.

Ich bin unter anderem auch ins Ausland gegangen, um meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und um neue Erfahrungen zu machen. Die vielen neuen Eindrücke haben mich definitiv geprägt.