Sabbatical in Neuseeland

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.
(André Gide, franz. Schriftsteller)

Wer hat den Traum vom Aussteigen nicht schon einmal geträumt? Abstand von allen Zwängen gewinnen, Zeit zum Nachdenken haben, neue Dinge ausprobieren, neuen Aufgaben und Zielen nachgehen, sich weiterbilden, für ein soziales, humanitäres oder gesellschaftliches Projekt engagieren oder einfach nur den Akku wieder aufladen.

Ein Neuseeland Sabbatical gibt Ihnen die Möglichkeit und birgt die Chance in sich, sich neu zu orientieren, ursprüngliche Neigungen wiederzuentdecken, Anderes auszuprobieren, notwendige Fähigkeiten zu entwickeln und Ihrer Sehnsucht zu folgen.

Ob Sie mit Neuseeland Reisen die Natur entdecken, neue Sportarten probieren, mit einem Sprachkurs das Englisch verbessern, beim Töpfern kreativ sind, einen Universitätskurs belegen oder mit Neuseeländern beim Dinner die Landesküche genießen – sprechen Sie mit uns über Ihre Träume! Wir helfen Ihnen gern bei der Umsetzung Ihres Neuseeland Bildungsurlaubs.

Visa und Möglichkeiten für Ihr Sabbatical in Neuseeland

Je nach Zusammensetzung Ihres Sabbaticals brauchen Sie für Einreise und Aufenthalt in Neuseeland ein passendes Visum

Bitte beachten Sie: Alle Angaben zu Visa sind durch unser Team in Deutschland ohne Anspruch auf Richtig- und Vollständigkeit erstellt. Detaillierte Infos unter www.immigration.govt.nz

Staatsbürger vieler Länder (z.B. Deutsche, Österreicher, Schweizer und Italiener) können ohne vorherige Beantragung bei Einreise ein drei-monatiges Touristenvisum erhalten.

Voraussetzungen:

  • Reisepass, der nach geplanten Abreisedatum aus Neuseeland noch mindestens drei Monate gültig ist
  • Flugticket oder Bestätigung der Fluggesellschaft/Reiseagentur mit einem Weiterreise-Datum innerhalb der drei Monate Aufenthalt in Neuseeland
  • Nachweis finanzieller Mittel (Bestätigung der Bank): NZ$1000 pro Monat Aufenthalt in Neuseeland bzw. NZ$ 400 pro Person wenn die Unterkunft für den Aufenthalt in Neuseeland bereits komplett gebucht wurde und ein entsprechender Nachweis vorgelegt werden kann. Als Nachweis finanzieller Mittel gelten Bargeld, Reiseschecks, Kontoauszüge und gängige Kreditkarten mit entsprechendem Guthaben.

Mit diesem Visum ist es möglich:

  • Einen oder mehrere Weiterbildungskurse zu besuchen, z.B. einen Sprachkurs, Tauchkurs oder Segelschein
  • Ein gänzlich unvergütetes Praktikum im nichtkommerziellen Bereich zu absolvieren
  • In Neuseeland beliebig herumzureisen

So könnte Ihr Sabbatical mit einem 3-monatigen Besuchervisum z.B. aussehen:

  • 6 Wochen General English Sprachkurs (Unterbringung und Verpflegung bei einer Gastfamilie)
  • 2 Wochen freiwilliges Praktikum in einem Kindergarten in Nelson (Unterbringung und Verpflegung bei einer Gastfamilie)
  • 4 Wochen Neuseelandrundreise

Wer sich länger als 3 Monate in Neuseeland aufhalten möchte, kann bei den neuseeländischen Behörden ein bis zu 9-monatiges Besuchervisum beantragen. Man kann ggf. später in Neuseeland eine Verlängerung um 3 weitere Monate beantragen.

Voraussetzungen:

Zur Beantragung des Visums gelten die gleichen Voraussetzungen wie oben. Es fällt zusätzlich eine Visumsgebühr an.

Auch mit diesem Visum ist es möglich:

  • Einen oder mehrere Weiterbildungskurse zu besuchen, z.B. einen Sprachkurs, Tauchkurs oder Segelschein
  • Ein gänzlich unvergütetes Praktikum im nichtkommerziellen Bereich zu absolvieren
  • In Neuseeland beliebig herumzureisen

So könnte Ihr Sabbatical mit einem 9-monatigen Besuchervisum z.B. aussehen:

  • 12 Wochen Cambridge FCE Sprachkurs mit Zertifikatsabschluss (Unterbringung und Verpflegung in einer Gastfamilie)
  • 8 Wochen freiwilliges Praktikum an einer Grundschule in Nelson (Unterbringung und Verpflegung bei einer Gastfamilie)
  • 2 wöchiger Tauchkurs mit Zertifikatsabschluss
  • 4 Wochen Neuseelandrundreise

Wenn Sie vorhaben, für mehr als drei Monate eine Universität oder einen Weiterbildungskurs (z.B. Sprachkurs) in Neuseeland zu besuchen, benötigen Sie ein Studentenvisum. Für den Fall, dass Sie nach Beendigung des Kurses länger in Neuseeland bleiben möchten, können Sie im Anschluss in Neuseeland ein Besuchervisum beantragen.

Voraussetzungen:

Folgende Unterlagen müssen eingereicht werden:

  • komplett ausgefüllter Antrag auf ein Studentenvisum
  • definitive Zusage über einen Platz an einer neuseeländischen Bildungseinrichtung
  • Nachweis über die Zahlung der Kursgebühren
  • Nachweis einer Unterkunft
  • Nachweis von Geldmitteln zur Finanzierung des Aufenthaltes
  • Nachweis eines gültigen und bezahlten Flugtickets inklusive des Nachweises über die Rück- oder Weiterreise
  • als „Einschreiben“ frankierter,  A5 Rückumschlag
  • Reisepass im Original
  • Passbild
  • Visum-Antragsgebühr
  • ärztliches Gesundheitszeugnis bei einem Studienaufenthalt von mehr als 12 Monaten
  • polizeiliches Führungszeugnis bei einem Neuseeland Aufenthalt von mehr als 24 Monaten

So könnte Ihr Sabbatical mit einem Studentenvisum z.B. aussehen:

  • 4 Wochen General English Sprachkurs an einer renommierten Sprachschule (Unterbringung und Verpflegung in einer Gastfamilie)
  • 52 Wochen Kurs zur Erlangung eines Diploms in Aromatherapie
  • in den Ferien Neuseelandrundreise

Wer zwischen 18 und 30 Jahren alt und deutscher oder italienischer Staatsbürger ist, kann sein Sabbatical in Neuseeland auch auf Basis des Working Holiday Visums planen: Das Working Holiday Visum Neuseeland ist ab dem Tag der Einreise 12 Monate gültig, jedoch ist innerhalb dieses Jahres eine mehrfache Ein- und Ausreise möglich. Die Ausstellung des Visums erfolgt nur einmal im Leben. Mit diesem Visum ist die Teilnahme an allen Auszeit Neuseeland-Modulen, gerne auch in verschiedenen Kombinationen, möglich!

Voraussetzungen:

    • Deutsche, österreichische oder italienische Staatsbürgerschaft (Österreichern steht jährlich allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Working Holiday Visa für Neuseeland zur Verfügung – weitere Infos und mögliche Staatsbürgerschaften unter www.immigration.govt.nz)
    • Ein Reisepass, der bei Beantragung des Working Holiday Visums für Neuseeland noch bis mindestens 3 Monate nach Ende des geplanten Neuseelandaufenthalts gültig sein muss
    • Alter zwischen 18 und 30 Jahren bei Beantragung des Visums
    • Keine Kinder mit nach Neuseeland bringen
    • Bei Einreise nach Neuseeland mindestens 4.200,- NZ-Dollar sowie ein Rückflugticket (oder ausreichend zusätzliche finanzielle Mittel, um ein solches kaufen zu können) vorweisen können
    • Die Anforderungen von Immigration NZ bzgl. Gesundheit und Charakter erfüllen
    • Eine Auslandskrankenversicherung für die Dauer des gesamten Aufenthalts abgeschlossen haben
    • Primär zum Reisen nach Neuseeland kommen, nur sekundär zum Arbeiten oder Studieren
    • Das Working Holiday zuvor noch nicht beansprucht haben (Die Ausstellung des Working Holiday Visum Neuseeland erfolgt nur einmal im Leben.
    • Das Working Holiday Visum Neuseeland ist ab dem Tag der Einreise 12 Monate gültig (für Österreicher 6 Monate), jedoch ist innerhalb dieser Zeit eine mehrfache Ein- und Ausreise möglich.
    • Die Anreise nach Neuseeland muss innerhalb von 12 Monaten nach der Beantragung des Working Holiday Visa Neuseeland erfolgen, ist also noch mit 31 Jahren möglich.

So könnte Ihr Sabbatical mit einem Working Holiday Visum z.B. aussehen:

  • 3 Wochen General English Sprachkurs zur Auffrischung der Sprachkenntnisse (Unterbringung und Verpflegung bei einer Gastfamilie)
  • 16 Wochen freiwilliges Praktikum im Naturschutzreservat in Nelson (Unterbringung und Verpflegung bei einer Gastfamilie)
  • 8 Wochen Neuseelandrundreise
  • 3 Wochen WWOOFing auf einer typisch neuseeländischen Farm

Vorteile eines Sabbaticals in Neuseeland

Vorteile des Sabbaticals für Sie als Arbeitnehmer:

  • Individuelle Energiedepots aufladen
  • Burn-Out-Syndrome vermeiden
  • Persönliche Lebensqualität sichern
  • Zeit und Ruhe für die Familie finden
  • Rückkehr ins Arbeitsleben mit neuen Ressourcen und neuer Motivation
  • Entdichtung und Entschleunigung des Alltags

Vorteile des Sabbaticals für den Arbeitgeber:

  • Mitarbeiter mit einem freien Kopf für die Arbeit sowie mit neuer Motivation und Energie
  • Vermittlung eines befriedigenden Gefühls für den Mitarbeiter, dass die Firma den eigenen Interessen Raum gibt
  • Positive Auswirkung auf die Atmosphäre im Unternehmen als auch auf Krankheits- und Fehlzeiten

Tipps zum Sabbatical in Neuseeland

Was gibt es zu beachten, wenn Sie sich zu einem Sabbatical entscheiden?

Damit Sie Ihren Traum eines Kurz-Sabbaticals (1-3 Monate), Sabbaticals (3-12 Monate) oder Sabbatjahrs (mindestens 12 Monate) auch wirklich durch- und umsetzen können, muss im Vorfeld vieles geklärt und durchdacht werden:

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es per Gesetz keinen allgemein gültigen oder etwa einklagbaren Anspruch auf eine Auszeit. Die bezahlte Auszeit fällt arbeitsrechtlich unter das Teilzeitgesetz. Um Teilzeit beantragen zu können, muss der Arbeitgeber mindestens 15 Mitarbeiter beschäftigen und der Mitarbeiter muss zumindest 3 Jahre lang in dem betreffenden Unternehmen gearbeitet haben.
Sabbaticals gelten als Teil eines versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses, solange die Auszeit nicht als unbezahlter Urlaub genommen wird. Falls Sie unbezahlten Urlaub nehmen, müssen Sie mit den einzelnen Sozialversicherungsträgern abklären, wie sich die Auszeit auf Ansprüche, Wartezeiten und Leistungsfälle auswirkt.
Bei der Kranken- und Pflegeversicherung ist ausschlaggebend, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind und ob Sie in eine bezahlte oder unbezahlte Auszeit gehen.
Die genauen rechtlichen Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber können kostenlos beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung bestellt werden.

Damit Sie Ihr Sabbatical vor Ihrem Arbeitgeber rechtfertigen können, müssen Sie sich über das Ziel bzw. die Gründe im Klaren sein. Als Gründe werden häufig angegeben:

  • Reisen (Sich-Einstellen auf andere Kulturen, sich Zurecht-Finden in ungewohnten Situationen)
  • Soziales Engagement (etwas für die Gemeinschaft tun, andere Werte und Sichtweisen kennenlernen)
  • Berufliche Weiterbildung (Möglichkeit zum Aufstieg, Erweiterung des Aufgabenfeldes, Umschulung berufliche Qualifikation)
  • Umbruchs- und Orientierungsphase (Burn-out, Jobwechsel etc.)
  • Familiäre Gründe (Zeit mit der Familie verbringen, Krankenpflege eines Familienmitgliedes, Hausbau etc.)

Aus beruflicher Sicht geeignete Zeitpunkte sind zum Beispiel:

  • Zwischen zwei Projekten
  • Vor einer Versetzung oder Beförderung
  • Vor der Übernahme einer neuen Verantwortung
  • In einer auftragsschwachen Zeit

Die geeignete Dauer der Auszeit ist von der individuellen Situation abhängig:

  • Begrenzungen der Auszeit in der Betriebsvereinbarung
  • Wird die Auszeit genommen, um einen persönlichen Traum zu verwirklichen oder um sich von einem Burn-out zu regenerieren?
  • Wie lange braucht man, um vom Alltag abzuschalten?
  • Wie sehr braucht man sein gewohntes Umfeld, um sich wohlzufühlen?
  • Was bewegt Sie dazu ins Sabbatical zu gehen?
  • Was möchten Sie in der Auszeit machen? Was ist Ihr Ziel?
  • Welchen Nutzen versprechen Sie sich von Ihrer Auszeit für sich und Ihren Arbeitgeber?
  • Ist es in Ihrem Unternehmen laut Tarif- oder außertariflichen Vertrag möglich ein Sabbatical zu nehmen? Gibt es bereits Realisierungsmodelle, die zur Verfügung stehen?
  • Wer von Ihren Kollegen könnte Ihre Aufgaben während Ihrer Abwesenheit übernehmen?
  • Wie wollen Sie Ihr Sabbatical finanzieren (Arbeitszeitkonto, Urlaub und Überstunden, unbezahlter Urlaub)?
  • Wie hoch sind Ihre monatlichen finanziellen Verpflichtungen?
  • Gibt es Möglichkeiten die laufenden Kosten zu minimieren?
  • Wie lange können und wollen Sie sich ein Sabbatical leisten?
  • Wann ist für Sie der perfekte Zeitpunkt für ein Sabbatical?
  • Zu welchem Zeitpunkt kann Sie Ihr Arbeitgeber entbehren?
  • Möchten Sie allein oder mit Partner/Familie ins Sabbatical gehen?
  • Wie würde eine Auszeit Ihr Selbstbild verändern?
  • Wie würde eine Auszeit das Bild der Kollegen, Freunde und Familie von Ihnen verändern?

Egal ob Sie ein bezahltes oder unbezahltes Sabbatical nehmen, wichtig ist in jedem Fall eine schriftliche Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber abzuschließen. Dabei sollten Sie folgende Punkte festlegen:

  • Dauer des Sabbaticals/ Zeitraum des Sabbaticals
  • Um welche Art der Freistellung handelt es sich (bezahlt oder unbezahlt)?
  • Betriebliche Ansparkomponenten: Was wird alles angerechnet (Urlaubs- und Überstunden, Zeitzuschläge, Erfolgsbeteiligungen etc.)?
  • In welchem Umfang und Zeitraum wurde vor- bzw. nachgearbeitet?
  • Ausschluss oder Anrechnung von Krankheitstagen während der Blockfreizeit auf das Zeitguthaben
  • Einbezug von Entgeltbestandteilen und Einmalzahlungen
  • Vergütung während der Freistellung
  • Rückkehr an den Arbeitsplatz nach der Freistellung
  • Vereinbarung über Aufgabe und Position nach dem Sabbatical
  • Evtl. Wettbewerbsklausel

Folgende Hinweise und Informationen können Ihnen behilflich sein, wenn Sie sich auf das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten vorbereiten wollen:

  • Vorinformationen sammeln:
    • Gibt es im Unternehmen Vereinbarungen zum Sabbatical?
    • Wie sehen die Teilzeitvereinbarungen aus? (Personalabteilung, Betriebs- oder Personalrat)
    • Hat schon jemand aus dem Unternehmen eine Auszeit genommen?
  • Nicht mit der Tür ins Haus fallen. Überlegen Sie sich Ihre persönlichen Argumente für eine Auszeit und schreiben auf, welche Vor- und Nachteile Ihr Sabbatical für das Unternehmen hat.
    • Vorschlagsalternativen für den Chef sammeln.
    • Betriebliche Bedürfnisse und Konstellationen mit einbeziehen.
    • Plan B: Wer übernimmt die Arbeit, während Sie abwesend sind?
    • Persönlichen Ausstiegs- und Wiedereingliederungsplan erarbeiten.
  • Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor, überlegen Sie sich mögliche Fragen, die Ihr Arbeitgeber Ihnen stellen könnte und spielen Sie das Frage-Antwort-Gespräch zuhause durch.
  • Reden Sie mit KollegInnen über Ihr Vorhaben. Wenn Sie jemanden finden, der Ihre Aufgaben während Ihrer Auszeit vorläufig mit übernehmen kann, wird es für Sie leichter sein Ihren Vorgesetzten von Ihrem Sabbatical zu überzeugen.
  • Klären Sie, ob nach dem Auslaufen des Sabbatical-Vertrages automatisch wieder die vorherigen Arbeitsbedingungen gelten.
  • Arbeitszeitkonten im Unternehmen sind in der Regel die administrative Voraussetzung für eine bezahlte Auszeit.

Unsere Leistungen

  • Betreuung, Unterstützung und Beratung durch einen festen Auszeit Neuseeland Ansprechpartner vor und während Ihres Neuseeland Sabbatjahres

Vor der Ankunft in Neuseeland:

  • Vorbereitungshandbuch inkl. Reise-Checkliste
  • Auf Wunsch Buchung sämtlicher Neuseeland Flüge (internationale und nationale) (Flugkosten nicht im Preis inbegriffen)
  • Anleitung zur Beantragung des passenden Visums (Besucher-, Studenten- oder Working Holiday-Visum) (Visumsgebühr nicht im Preis inbegriffen)
  • Wir organisieren den gewünschten Weiterbildungskurs, die Vermittlung an eine neuseeländische Gastfamilie, suchen nach einem geeigneten Freiwilligen-Projekt und bieten günstige Neuseeland Rundreisen und Aktivitäten an – je nach individueller Zusammensetzung Ihres Sabbaticals in Neuseeland.

Nach der Ankunft in Neuseeland:

  • Willkommen-Infopaket inkl. Handy-SIM-Karte
  • Anleitung zur Eröffnung eines neuseeländischen Bankkontos
  • 24-Stunden-Notruf-Hotline
  • Briefnachsendung innerhalb Neuseelands
  • Gepäckaufbewahrung (im Büro in Nelson)
  • Ausführliche Beratung bei der Reiseplanung in Neuseeland

Preise

auf Anfrage / je nach gebuchten Modulen

Video

Dieses Video – mit zahlreichen Clips unserer Teilnehmer – zeigt eine mögliche Auszeit in Neuseeland (am Beispiel unseres Work and Travel-Moduls – bei einem Sabbatical unterscheidet sich der Ablauf natürlich etwas).

Erfahrungsberichte

Zusammen mit Study Nelson und NZdirect habe ich mir nicht nur einen Traum erfüllt, sondern mir ganz viel Energie für meine Zukunft zurückgeholt: Mit Mitte 30 noch einmal die Chance zu haben, einfach mal für ein paar Monate auszusteigen… Diese Gelegenheit kommt selten bis gar nicht. Ich habe sie kurzfristig  bekommen und so blieben nur 20 Tage tatsächliche Vorbereitungszeit bis es dann nach Neuseeland losging. Mit Study Nelson und NZdirect kein Problem!!!

Es gibt nicht einen einzigen Punkt zu bemängeln. Wirklich (und das hier schreibt eine wahre Perfektionistin), ob es die Kommunikation war, die Organisation, die zügigen Bearbeitungsvorgänge, die Absprachen, Problemlösungen oder Ideen… So eine reibungslose Zusammenarbeit habe ich selten erlebt und so habe ich auch meine Zeit in Neuseeland wahrgenommen: hervorragend organisiert, genauestens informiert und einfach perfekt. Und trotz Zeitdruck für die Vorbereitungsplanungen war alles auf den Punkt und sehr gut betreut.

Die Sprachschule in Wellington sowie meine Gastfamilie waren ein Glücksfall und auch mein Freiwilligendienst im echten Nirgendwo in der Nähe vom Nationalpark. Auch wenn ich dort etwas früher aufgebrochen bin, so habe ich viele persönliche Erfahrungen mitnehmen können und außerdem genoss ich es besonders, einmal draußen in der Natur arbeiten zu können und nicht im Büro eingesperrt zu sein (wie in Deutschland).

Auf meiner Reise habe ich viel erlebt und konnte meine Seele richtig baumeln lassen. Von den Erinnerungen an diese Zeit werde ich noch lange zehren, wenn es in meinem Job mal wieder hektisch und stressig zugeht. Ich schließe einfach die Augen und erinnere mich an die Zeit zurück, dann seufze ich, genieße und hole mir Energie und Kraft für meinen Berufsalltag.

Mit Study Nelson zu reisen war die beste Entscheidung. Ich bin schon viel gereist, jedoch hat Study Nelson aus meiner Sicht jede Reiseorganisation wirklich übertroffen. Auf jeden Fall kann ich Study Nelson für jeden weiterempfehlen, der gern an das andere Ende der Welt reisen möchte.

Vor einigen Monaten habe ich beschlossen, ein Sabbatical von meiner beruflichen Tätigkeit zu nehmen. Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf Auszeit Neuseeland gestoßen und habe gedacht, prima, warum nicht nach Neuseeland, ans schönste Ende der Welt.

Nach einigen E-Mails mit Benny von Auszeit Neuseeland und der Frage, ob ich mit 43 Jahren überhaupt in das Beuteschema passe, stand der Plan fest: ich gehe für drei Monate nach Neuseeland, um aus dem Alltag und Stress von Deutschland zu fliehen.

Die ersten zwei Monate habe ich im gemütlichen sunny Nelson verbracht. Während dieser Zeit war ich bei einer Gastfamilie untergebracht, in meinem Fall bei einer Gastmutter, wo ich prima Gelegenheit hatte, einen Einblick in die neuseeländische Lebensweise zu bekommen.

Zunächst habe ich einen 4-wöchigen Englisch General Kurs am Nelson English Center besucht, um meine Sprachkenntnisse aufzufrischen. Anhand eines Einstufungstests sieht man, wo man steht und wird in die entsprechende Klasse eingeteilt. Es gibt eine „morning class“ mit dem Schwerpunkt Grammatik und eine „afternoon class“ mit dem Schwerpunkt Konservation. Wobei, Konversation hat man während der ganzen Schulzeit, da eine Regel der Schule ist „only English please“. Wer sich dabei ertappen lässt, in seiner Landessprache zu sprechen, muss $1 für eine gemeinnützige Organisation spenden, das örtliche Tierheim in Nelson, das SPCA. Am Nelson English Center herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre und man fühlt sich von Anfang an sehr wohl dort. Man wird am ersten Schultag (in der Regel immer montags) herzlich empfangen und namentlich begrüsst. Hier fällt dann schon die erste Nervosität. Später gibt es allgemeine Infos zur Schule, Kaffee und Tee ist immer zur freien Verfügung, und es gibt ein umfangreiches Aktivitätenboard. Das NEC organisiert viele gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Ausflüge, Frisbee oder BBQ am Strand. Hier kommt man auch schnell in Kontakt zu anderen Students und Nationalitäten, was super interessant ist. Das NEC kann ich ohne Weiteres empfehlen.

Nach dem Sprachkurs stand ein vierwöchiges Volunteering auf dem Plan. Das bedeutet ein Praktikum ohne Bezahlung. Mein Wunsch war, etwas mit Tieren zu machen, da ich sehr gern mit Tieren zusammen bin und zum anderen im täglichen Leben ein „Schreibtischtäter“ bin. Hier wollte ich also etwas komplett anderes machen. Bennys Vorschlag war das örtliche Tierheim in Nelson, das SPCA (Society for the Prevention of Cruelty to Animals). Da das SPCA eine gemeinnützige Organisation ist, ist sie auf ihre vielen Volunteers angewiesen. Zunächst wurde ich zu einem allgemeinen Interview eingeladen, welches ich zusammen mit Benny wahrgenommen habe. Hier wurden uns alle Bereiche gezeigt und näher erläutert. Das SPCA beherbergt zur Zeit Katzen, Hunde, Hasen, Hühner, Enten, Vögel, Ziegen und Schafe. Kurze Zeit später habe ich die Zusage bekommen und konnte mein Praktikum Anfang März beginnen.

Zu meinem Aufgaben gehörte u.a. das Füttern der Katzen und „Kittens“, Reinigen der Boxen, Abwaschen der Näpfe, Auffüllen von Materialien, Wäsche waschen, Hunde füttern und Ausführen, Reinigungsarbeiten und vieles mehr. Es gibt strenge Hygieneregeln, die einzuhalten sind, um Krankheiten der Tiere zu vermeiden, da insbesondere „Kittens“ anfälliger sind als erwachsene Tiere. Natürlich dürfen auch die Streicheleinheiten mit allen Tieren nicht zu kurz kommen.

Die Arbeit im SPCA hat mir super viel Spaß gemacht. Es herrscht ein prima Arbeitsklima zwischen allen Angestellten und Volunteers. Wir haben viel gelacht und alle waren durchweg freundlich und aufgeschlossen. Ich war schon ziemlich traurig, als meine vier Wochen rum waren, sind sie doch wie im Flug vergangen. Volunteering im SPCA kann ich allen empfehlen, die Tiere mögen und gern in einem entspannten, freundlichen Team arbeiten.

Die gesamte Betreuung und Organisation von Auszeit Neuseeland ist ebenfalls super und empfehlenswert. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Benny und Liz!

Als ich beschloss, meine berufliche Auszeit am anderen Ende der Welt zu verbringen, fand ich Auszeit Neuseeland und hatte von Anfang an das Gefühl, hier in guten Händen zu sein. Noch vor der Entscheidung, die Organisation meiner Reise in die Hände von Liz und den anderen zu legen, gab es überaus freundliche und persönliche Beratung.
Jetzt liegen 3 wunderbare Monate in Neuseeland hinter mir. Heute kann ich einschätzen, dass diese Zeit einen absoluten Höhepunkt in meinem Leben darstellt. Die Entscheidung für Auszeit Neuseeland war genau richtig, denn ich hatte zunächst überhaupt keinen Plan. So konnte ich durch regelmäßigen Austausch alles Nötige in Ruhe entscheiden und wir bereiteten gemeinsam auf unkomplizierte Art – trotz der 20.000 km, die uns trennten – meinen gesamten Neuseeland-Aufenthalt vor. Absolute Sachkunde, dazu Souveränität und Blick auf jedes Detail zeichnen die Arbeitsweise des Teams aus. Jede Frage, und war sie noch so banal, wurde mir im Vorfeld präzise beantwortet; die Beratung war neutral und immer hilfreich. Auch während des Aufenthalts konnte ich jederzeit Fragen loswerden und hatte sogar eine Notfall-Telefonnummer!

So war mein Aufenthalt unterteilt:

Zuerst ein 4-wöchiger Sprachkurs an der Sprachschule in Wellington und Leben bei einer Gastfamilie. Als Einstieg war das sehr sinnvoll, half es doch, mein Englisch ein wenig aufzubessern bzw. mehr Praxis beim Sprechen zu erlangen. Und es ermöglichte, die Hauptstadt Wellington kennenzulernen und sich gleich zu Beginn im Te Papa-Nationalmuseum über alles Wichtige aus Geschichte, Natur und Kultur, Flora und Fauna zu informieren; Eintritt frei. Die Atmosphäre an der Sprachschule war international und sehr aufgeschlossen.

Dann schlossen sich 2 Monate in meinem Freiwilligendienst-Projekt an, für das ich mich mit Hilfe von Liz entschieden hatte: Freiwilligenarbeit im Backpackers an der Westküste der Südinsel. Diese Arbeit entsprach genau meinen Vorstellungen; ich war offen für alles, denn ich wollte einmal etwas anderes erleben! Die Atmosphäre dort war überaus familiär und weckte auch meine Kreativität. Dieser Platz ist irgendwie einmalig – Künstlerhände gestalteten alle Wände… Der Besitzer Paul nannte sein Projekt Rongo, was auf Maori Frieden heißt.
Man lebt dort wahrhaft in Frieden und das Symbol ist nicht nur im Haus, sondern auch auf dem Gelände, im Kaktusgarten, im Kräuter- und Gemüsegarten, in der Sitzecke und im Radiostudio überall zu entdecken. Neben dem Dienst im Backpackers war auch Farmarbeit und Jäten in den Gärten für das Living in Peace-Projekt zu erledigen. Und es gab regelmäßig Lagerfeuer, eigene Radioshows, Pot-Luck-Dinner, Müllsammeln am Strand usw.
Mit neuen Wertvorstellungen, neuen Erkenntnissen über mich selbst und neu gewonnenen Freunden im Herzen verließ ich diesen zauberhaften Ort und reiste zum Abschluss noch etwas durch Neuseeland.

Ansprechpartner in Neuseeland

Auszeit Neuseeland Ansprechpartner Benny

Benny Horst

Auszeit Neuseeland Manager - spricht Deutsch und Englisch
Tel.: +64 (0)3 546 6338
Skype: auszeit_5

Termine/Anmeldung

Eine Anmeldung zum Neuseeland Bildungsurlaub ist das ganze Jahr über möglich, sollte jedoch möglichst frühzeitig (mindestens 3-4 Monate) vor der geplanten Abreise erfolgen. Insbesondere die Beantragung eines entsprechenden Visums kann einige Wochen dauern.