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Unterkünfte in Neuseeland
Backpacker Hostels
Backpacker Hostels sind eine vergleichsweise günstige Alternative, ein Bett für die Nacht zu finden. Außerdem triffst Du hier viele gleichgesinnte Reisende. Neuseelands Hostels haben einen hervorragenden Ruf für Sauberkeit und Komfort, sind gemütlich und praktisch ausgestattet. Du schläfst meist in Mehrbettzimmern (Dorms) mit 4–12 Betten. Viele Hostels bieten auch private Einzel- oder Doppelzimmer.
Die typische Ausstattung umfasst Gemeinschaftsküche (mit allem, was man zum Kochen braucht), Waschmaschinen & Trockner (gegen Gebühr), Lounge mit TV, Sofas, WLAN, Schließfächer im Zimmer sowie einen Buchungsservice für Touren, Transport und sogar manchmal Jobs.
Die Preise reichen von ca. 30–50 NZD für eine Nacht im Mehrbettzimmer bis ca. 70–120 NZD für eine Nacht im Einzel-/Doppelzimmer. In der Hochsaison (Dezember – März) solltest Du früh buchen! Viele Hostels bieten Wochenraten an wenn du länger bleibst.
Plattformen:

Campingplätze und Holiday Parks
Wenn du ein Fahrzeug oder Zelt hast, kannst du in Neuseeland auf zahlreichen Campingplätzen übernachten.
DOC Campsites sind einfache Natur-Campingplätze, oft ohne Strom. Sie reichen von kostenlos bis ca. 15 NZD/Nacht. Bei DOC Campsites musst du manchmal bar zahlen oder vorher online buchen:
https://www.doc.govt.nz/parks-and-recreation/places-to-stay/stay-at-a-campsite/
Holiday Parks sind kommerzielle Campingplätze für ca. 20–50 NZD pro Person/Nacht. Oft sind die Holiday Parks inmitten der schönsten Landschaften gelegen, z.B. am Meer oder in der Nähe von Nationalparks. Viele Holiday Parks besitzen auch einfache Zimmer, Motel-Einheiten oder Backpacker-Lodges. Wenn Du mit Zelt oder Campervan anreist, teilst Du mit den anderen Reisenden die Küche und die Waschräume. Häufig gibt es auf dem Gelände auch ein Speisezimmer sowie einen Fernsehraum.
Apps wie CamperMate oder Rankers Camping NZ sind sehr zu empfehlen, um die besten Campingplätze in Neuseeland zu finden!
Freedom Camping
Freedom Camping bedeutet, auf öffentlichem Gelände zu campen, welches kein registrierter Campingplatz oder Stellplatz ist. Die Regelungen zum Freedom Camping sind recht kompliziert! Ausführliche Infos findest Du in unserem Blogbeitrag Freedom Camping in Neuseeland.

Airbnb
Airbnb ist eine gute Option für Backpacker, die etwas mehr Privatsphäre suchen oder zu zweit bzw. in kleinen Gruppen reisen. Du kannst entweder ein privates Zimmer bei einer neuseeländischen Familie oder eine ganze Wohnung mieten – oft mit Küche und Bad zur eigenen Nutzung. Die Preise liegen je nach Lage und Ausstattung meist zwischen 50 und 120 NZD pro Nacht.
Besonders in Städten wie Auckland, Wellington oder Queenstown findest du eine große Auswahl an Airbnbs. Für längere Aufenthalte ab einer Woche oder einem Monat gewähren viele Hosts auch Rabatte.
Buchung & Angebote findest du unter:
Airbnb Neuseeland
Couchsurfing
Beim Couchsurfing übernachtest du kostenlos bei Privatpersonen, die dir ihr Sofa, ein Gästebett oder ein Zimmer anbieten. Es ist keine klassische Unterkunft, sondern ein kultureller Austausch: Die Gastgeber (Hosts) freuen sich darauf, Reisende kennenzulernen, Geschichten auszutauschen oder gemeinsam zu kochen.
Couchsurfing ist besonders bei Alleinreisenden und Backpackern mit kleinem Budget beliebt. Viele Hosts sind selbst viel gereist und sehr offen. Die Qualität und Ausstattung variieren – mal schläfst du auf einer Matratze im Wohnzimmer, mal in einem separaten Gästezimmer.
Wichtig ist, immer vorher die Bewertungen anderer Gäste zu lesen sowie höflich und zuverlässig zu sein. Eine gute, persönliche Anfrage erhöht die Chance, dass dein Couchsurfing-Gesuch angenommen wird.
Mehr Infos und Profile findest du hier:
Couchsurfing Webseite
Auf Wanderungen: DOC-Hütten
Neuseeland verfügt über ein riesiges Netz an Wanderhütten, die von der Natuschutzbehörde Department of Conservation (DOC) betrieben und vor allem für Mehrtagestouren in den Bergen genutzt werden. Diese sogenannten DOC Huts reichen von sehr einfachen Unterständen mit Matratzen und Wasseranschluss bis hin zu größeren Hütten mit Küchen, Holzöfen und Gasherden.
Viele Hütten liegen an berühmten Wanderwegen wie den Great Walks (z.B. Milford Track, Routeburn Track) und müssen vorab online gebucht werden. Andere, einfachere Hütten sind nach dem Prinzip „first come, first served“ verfügbar.
Die Preise variieren je nach Ausstattung und Lage zwischen etwa 5 und 140 NZD pro Nacht. Schlafsack, Kochausrüstung und Proviant bringt man in der Regel selbst mit.
Infos, Verfügbarkeiten und Buchungsmöglichkeiten findest du hier:
DOC Backcountry Huts

Wohngemeinschaften
WGs – in Neuseeland einfach „flats“ genannt – sind eine beliebte Wohnform für Backpacker, die länger an einem Ort bleiben möchten. Besonders Backpacker, die in größeren Städten z.B. in der Gastronomie arbeiten, nutzen WGs als günstige Alternative zu Hostels.
Du mietest ein möbliertes Zimmer in einem Haus und teilst Küche, Bad und oft auch das Wohnzimmer mit anderen Bewohnern – meist junge, berufstätige Kiwis, Studierende oder andere Reisende.
Wie findest du eine WG in Neuseeland?
Die beste Plattform für die Zimmersuche ist Trade Me – Flatmates Wanted. Im größten Anzeigenmarkt Neuseelands sind fast alle freien WG-Zimmer gelistet.
Worauf solltest du achten, bevor du einziehst?
1. Preis und Vertragsform:
Die Miete beträgt meist 150–250 NZD pro Woche, oft inklusive Nebenkosten.
Kläre, ob du einen festen Mietvertrag unterschreibst oder „untermietest“.
Frage nach der Kaution („bond“) – meistens 1 bis 2 Wochen Miete. In der Regel muss sie vor Einzug bezahlt werden.
2. Mindestmietdauer:
Manche WGs suchen nur langfristige Mitbewohner (mind. 3–6 Monate), andere sind flexibel
3. Ausstattung:
Ist das Zimmer möbliert (Bett, Schrank, Schreibtisch)?
Wie sieht es mit Internet, Waschmaschine, Heizung und ggf. Parkplatz aus?
4. Mitbewohner und Stimmung:
Frag dich: Willst du lieber mit Kiwis wohnen, um dein Englisch zu verbessern, oder mit anderen Backpackern?
In vielen WGs wird auch zusammen gekocht oder gelegentlich etwas unternommen.
5. Besichtigung :
Schau dir die WG unbedingt persönlich an.
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