Leben in Neuseeland

Allgemeine Informationen zum Leben in Neuseeland

neuseelandkarteAm schönsten Ende der Welt wartet ein unvergleichliches Abenteuer auf Dich! Neuseeland ist für einen Auslandsaufenthalt so geeignet wie kaum ein anderes Land.
Das Leben ist entspannt, die Menschen sind freundlich, die Natur bietet eine Fülle an Dingen zu sehen und zu erleben und das Klima ist das ganze Jahr über angenehm. Darüber hinaus gilt Neuseeland als besonders sicheres Reiseziel.
Mitten im Ozean gelegen zwischen tropischer Südsee und frostiger Antarktis sorgen die Wetterverhältnisse stets für Abwechslung. Neuseeland liegt in der gemäßigten Zone. Das Klima hier ist mild, die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede sind relativ gering. Die Durchschnittstemperaturen betragen im Sommer 20 bis 26 Grad, im Winter liegen sie zwischen 7 und 15 Grad. Januar und Februar sind normalerweise die wärmsten Monate in Neuseeland.
Landschaftlich könnten die Unterschiede zwischen Nord- und Südinsel größer kaum sein. Auf der dichter besiedelten Nordinsel herrscht vorwiegend gemäßigtes bis teilweise subtropisches Klima. Hier wechseln sich weite Strände mit urwüchsigen Wäldern und beeindruckenden Gebirgsmassiven ab und die Region ist geprägt von schroffen Vulkanlandschaften. Auf der Südinsel scheint alles ein wenig grüner, ruhiger und unberührter. Die Southern Alps, eine hochalpine Landschaft mit zahlreichen Gletschern, ziehen sich an der Westküste entlang, die höchste Erhebung ist der Mount Cook mit 3.764 Metern. Das Meeresklima sorgt für viel Wind, meist aus westlicher Richtung. Deshalb ist die Westküste eine der regenreichsten Regionen weltweit, hat darum aber auch atemberaubend schöne Regenwälder.
Aotearoa – das „Land der langen weißen Wolke“, wie die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, das Land heute noch nennen, hat rund 4.8 Millionen Einwohner. Der Großteil der Bevölkerung ( rund 75 %) ist europäischer Abstammung, rund 15 % sind Maori. Zuwanderer aus Polynesien und Asien stellen auch größere Bevölkerungsgruppen.
Die offizielle Landessprache ist Englisch. Die Rückbesinnung auf die Maorikultur in den letzten zwei Jahrzehnten hat auch den Gebrauch der Sprache der Ureinwohner wieder aufleben lassen. Viele Maori benutzen sie heute wieder als Zweitsprache.

Maori-Krieger

Viele Jahre bevor die ersten Europäer einen Fuß auf das Land setzten, kamen die Maori nach Neuseeland. Es ist nicht genau zu bestimmen, woher sie kamen, doch es wird angenommen, dass sie polynesischer Abstammung waren. Diese Maori lebten jahrhundertelang in Stämmen, den sogenannten „Tribes“, die über beide Inseln verbreitet waren. Die Maori waren leidenschaftliche Krieger und daher nicht als friedsames Völkchen bekannt. Abel Tasman war der erste europäische Entdecker, der Neuseeland erreichte. Der Niederländer landete im Dezember 1642 im Norden der Südinsel, in der heutigen Golden Bay, wurde jedoch von den Maori angegriffen und floh wieder. 150 Jahre später, in den 1790ern, begann dank der ausgedehnten Entdeckungsfahrten von James Cook eine beachtliche europäische Kolonisierung. Neuseeland wurde ausschließlich von freien Menschen besiedelt. Die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen brachten viele Konflikte mit den Maori mit sich, die durch den „Vertrag von Waitangi“ gelöst werden sollten. Dieser Vertrag ist ein Abkommen zwischen der britischen Krone und den Maori – fortan basierte Neuseeland auf britischem Recht, während den Maori die Herrschaft über ihr Land und ihre Kultur garantiert wurde. Heute wird dieser Vertrag als das Gründungsdokument Neuseelands bezeichnet. Trotz eigener Verfassung, Parlament und Anerkennung einer neuseeländischen Staatsangehörigkeit ist die englische Königin offiziell noch immer das Staatsoberhaupt Neuseelands.

Neuseeland Flagge

Klima: gemäßigt
Lage: Ausdehnung von 29 bis 53 Grad südlicher Breite und von 166 bis 178 Grad östlicher Länge
Größe: 270.534 qkm
Hauptstadt: Wellington
Bevölkerung: 4,8 Millionen
Sprachen: Englisch, Maori
Währung: neuseeländischer Dollar
Religionen / Kirchen: 49% Christen verschiedener Glaubensrichtungen, 2,3% Hindus 1,5% Buddhisten, 1,2% Muslime, 0,2% Juden, 1,5% sonstige, 42% konfessionslos
Nationaltag: 6. Februar (Waitangi Day, Feiertag anlässlich der Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi im Jahr 1840)
Unabhängigkeit: 1907 (Umwandlung von einer britischen Kolonie in ein Dominion)
Staatsform/Regierungsform: Parlamentarisch-demokratische Monarchie im Commonwealth of Nations
Verwaltungsstruktur: 17 Regionen (Auckland, Bay of Plenty, Canterbury, Chatham-Inseln, Gisborne, Hawke’s Bay, Marlborough, Nelson, Northland, Otago, Southland, Taranaki, Tasman, Waikato, Manawatu-Wanganui, Wellington und West Coast)
Größte Städte: Auckland (ca. 1.500.000 Einwohner), Wellington (ca. 405.000), Christchurch (ca. 390.000), Hamilton (ca. 230.000), Tauranga (ca. 135.000)
Feiertage: 1. und 2. Januar (Neujahrsfeiertage), 6. Februar (Tag von Waitangi), Karfreitag, Ostermontag, 25. April (ANZAC-Tag), 2. Juni (Queen’s Birthday), 27. Oktober (Tag der Arbeit), 25. und 26. Dezember (Weihnachten)
Vegetation: 80% des Landes sind mit Wald bedeckt (14 Nationalparks),
Neuseeland bietet eine einzigartige Pflanzenwelt
Tierwelt: reiche Vielfalt an Vogelarten darunter 23 einzigartige Vogelarten, europäische Siedler brachten viele Tierarten mit ins Land
Wirtschaft: Neuseelands Wirtschaft hängt stark vom Überseehandel ab, wichtige Exportgüter sind Produkte wie Milch, Fleisch, Wolle, Fisch, Früchte oder Wein

Neuseeland ist Mitteleuropa zeitlich 11 Stunden voraus. Je nach Sommer- und Winterzeit variiert dieser Zeitunterschied aber zwischen 10 bis 12 Stunden. Die Uhren werden in Mitteleuropa und Neuseeland zu verschiedenen Terminen umgestellt. Mitteleuropa stellt am letzten Sonntag im März von Winter- auf Sommerzeit um und am letzten Sonntag im Oktober von Sommer- auf Winterzeit. Neuseeland beginnt die Winterzeit am ersten Sonntag im April und am letzten Sonntag im September werden die Uhren wieder auf Sommerzeit eingestellt.

Für die Zeitverschiebung nach Mitteleuropa bedeutet das:

  • 12 Stunden zwischen Ende Oktober bis Ende März
  • 11 Stunden zwischen Ende März bis Anfang April und Ende September bis Ende Oktober
  • 10 Stunden zwischen Anfang April bis Ende September

Beispiel:
30. Januar: Mitteleuropa 12 Uhr mittags, Neuseeland 24 Uhr nachts
02. April: Mitteleuropa 10 Uhr morgens, Neuseeland 21 Uhr abends
25. August: Mitteleuropa 8 Uhr morgens, Neuseeland 18 Uhr abends

jahreszeitensommer
Neuseeland liegt in der südlichen Hemisphäre und wird nicht umsonst als „Down Under“ bezeichnet – manche Dinge sind hier einfach umgekehrt! Dazu gehören auch die Jahreszeiten.
Wenn in Mitteleuropa im Winter kalte Winde wehen und der Regen an die Fensterscheiben prasselt, liegen die Neuseeländer am Strand oder genießen ein Barbeque in der Sonne. Dafür heizen die „Kiwis“ ihre Kamine an, wenn Mitteleuropa unter einer Hitzewelle stöhnt.
Im Großteil des Landes gibt es milde Temperaturen, mäßige Regenfälle und viele Stunden Sonnenschein. Die meisten Orte in Neuseeland haben über 2.000 Sonnenstunden im Jahr.
Klima und Jahreszeiten sind nicht so ausgeprägt wie in Nordeuropa, sondern eher vergleichbar mit den Mittelmeerländern. Die Durchschnittstemperaturen werden geringer, je weiter südlich man kommt. Im hohen Norden des Landes herrscht eine durchschnittliche Temperatur von 15°C, während der tiefe Süden eine kühlere Durchschnittstemperatur von 9°C hat. Das angenehmste Klima herrscht genau in der Mitte, also in der Gegend Nelson/Marlborough und der Region Wellington/Kapiti Coast. Hier sind die Temperaturen ganzjährig angenehm.
jahreszeiten-winter
Der Frühling dauert von September bis November. Das Wetter kann dabei von kalt bis warm reichen. Die typischen Zeichen des Frühlings: Die Knospen brechen auf, die Natur erwacht und wird wieder saftig grün und kleine Lämmer springen übermütig auf den Weiden umher. Der Sommer von Dezember bis Februar bringt hohe Temperaturen und viel Sonnenschein. Die Tage sind lang und sonnig, die Nächte sind mild. Der Herbst dauert von März bis Mai. Obwohl die Temperaturen etwas kühler sind als im Sommer, kann das Wetter sehr warm sein und an vielen Orten ist es bis in den April hinein möglich, baden zu gehen. Die heimische Fauna Neuseelands ist immergrün, doch es gibt viele eingeführte Bäume, die ihr Laub abwerfen. Der Winter von Juni bis August bringt kälteres Wetter für einen Großteil des Landes und mehr Regen für die meisten Gebiete der Nordinsel. Die Bergketten auf beiden Inseln sind mit Schnee bedeckt und bieten ausgezeichnete Skimöglichkeiten.

Die Stromspannung in Neuseeland beträgt 230/240-Volt Wechselstrom. Da neuseeländische Steckdosen nur dreipolige Flachstecker aufnehmen, empfiehlt es sich, einen Adapter zu kaufen, um mitgebrachte Geräte verwenden zu können. Einen solchen Adapter kannst Du entweder bereits in Mitteleuropa kaufen oder auch hier in Neuseeland besorgen. Während des Einführungskurses zeigen wir Dir, wo Du diese Stecker bekommst.

kiwi-mentalitaetDie Neuseeländer sind stolz auf ihr Heimatland. Dementsprechend hört man es ungern, wenn Neuseeland in einem Atemzug mit Australien genannt wird, als ob es sich um dasselbe Land handelt. Witze über Australier werden jedoch gern erzählt. Der Lebensstil in Neuseeland ist sehr entspannt und offen. Bekannt sind die „Kiwis“ vor allem für ihre Höflichkeit und Gastfreundlichkeit.
Gern beantworten die Neuseeländer Fragen nach dem Weg oder helfen bei kleineren und größeren Problemen. Auf der Straße grüßt man sich und wenn Du ein Geschäft betrittst, wirst Du mit „Hello, how are you?“ begrüßt. Die meisten Neuseeländer sind sehr sportbegeistert. An den Wochenenden werden Ausflüge unternommen und Barbeques veranstaltet. Neuseeländische Familien sind perfekte Gastfamilien. Die „Kiwis“ sind interessiert und wissbegierig sowie offen und aufgeschlossen gegenüber neuen Bekanntschaften. Sie öffnen gern ihr Haus und ihr Herz für unsere Auszeit-Teilnehmer, die den weiten Weg von Europa nach Neuseeland auf sich genommen haben. Auf Höflichkeit wird in Neuseeland viel Wert gelegt und Antworten wie „Nein, danke“ und „Ja, bitte“ sind völlig normal. Fragt man Dich, ob Du ein Glas Saft haben möchtest, wird erwartet, dass Du nicht nur „Yes“ oder „No“ sagst, sondern mit „Yes, please“ oder „No, thanks“ antwortest. Nichts ist einfacher, als mit Neuseeländern ins Gespräch zu kommen – das Wetter, Sport, der letzte Ausflug, es findet sich garantiert immer ein Thema.

Maori KulturSie strecken die Zunge heraus, verdrehen die Augen und stoßen dabei bedrohliche Laute aus – ein Maori in Aktion kann schon sehr gefährlich aussehen. Doch diese traditionelle Mimik und Gestik sieht man heute nur noch als touristische Attraktion.
Die Maori haben eine sehr reiche und vielfältige Kultur, die traditionelle und zeitgenössische Kunst umfasst. Künste wie Schnitzen (vor allem mit Holz, Knochen und Jade), (Flachs-)Weben, Kapa Haka (Gruppendarbietung), Whaikorero (Redekunst) und Moko (Tätowierung) werden im ganzen Land praktiziert. Dabei wenden die Maori immer noch die traditionellen Techniken ihrer Vorfahren an.
Rotorua, eine Stadt im Herzen der Nordinsel, ist die Hochburg der Maori-Kultur und zugleich das größte Thermalgebiet Neuseelands. Die über dem Ort hängende Duftnote nach faulen Eiern hat dem Ort den Maori-Namen „Whangapipiro“ eingebracht, was „fürchterlich stinkender Platz“ bedeutet.

Zwischen brodelndem Schlamm und zischenden Geysiren liegt das Maori-Dorf „Whakarewarewa“. Hier fertigen die Bewohner vor den Augen der Besucher Holzschnitzereien, Körbe und Anhänger aus grüner Jade und Tierknochen an. Vor allem die so genannten „bonecarvings“ erfreuen sich bei Touristen wie Neuseeländern und Maori gleichermaßen großer Beliebtheit. Früher aus den Knochen gestrandeter Wale gefertigt, werden die „bonecarvings“ heute meist aus Kuhknochen geschnitzt.
Als Designs werden traditionelle Formen verwendet z. B. ein eingerolltes Farnblatt („koru“) oder der Fischhaken („hei matau“).
Mit der Rückbesinnung auf die Traditionen und die Wiederbelebung der Maori-Kultur bildete sich auch das „Maoritanga“, wie das neue Selbstbewusstsein der Maoris genannt wird, heraus. Maori ist mittlerweile neben dem Englischen offizielle Landessprache und Teil von Fernseh- und Radioprogrammen. Und auch die Rugby-Spieler der All Blacks empfangen ihre Gegner auf dem Spielfeld mit einem „haka“, dem traditionellen Kriegstanz.
Für Touristen ist gerade dieser Mix aus englischer Kultur und Maori-Tradition interessant. Du erfährst auf einmalige Weise die Besonderheiten mehrerer Kulturen und erhältst Einblicke in verschiedene Kulturkreise.

Nachdem Neuseeland lange Zeit durch die englische Küche geprägt wurde, hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Inzwischen hat sich eine eigene Kiwi-Küche entwickelt. Diese ist eine sehr interessante multikulturelle Mischung aus englischen, asiatischen, ozeanischen und mediterranen Einflüssen. Durch die vielen Einwanderer aus den verschiedensten Ländern kamen auch Spezialitäten aus diesen Regionen auf die Speisekarte. Es gibt jede Menge Abwechslung und für jeden Geschmack etwas.
Vor allem Fleischliebhaber kommen in Neuseeland auf ihre Kosten. Da Neuseeland selbst viele Rinder, Schafe und Schweine züchtet, ist ein Import von Fleisch kaum nötig. Aber auch andere Fleischsorten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – Rotwild, Strauße und Emus sind keine Seltenheit mehr und nicht wenige Farmer leben vom Verkauf des Fleisches.
Auch alles, was aus dem Wasser kommt, gehört zu den Spezialitäten: Ob Hummer, Langusten, Seezunge, Thunfisch, Red Snapper oder Hoki, alles wird in Mengen und fangfrisch aus dem Meer angeboten. Besonders beliebt sind die lokalen Delikatessen Whitebait (eine schmackhafte Sardine) und grünlippige Muscheln.
Doch auch wer Fleisch nicht so gern mag, wird in Neuseeland ein großes Angebot an Zutaten finden. Frisches Obst und Gemüse ist nicht wegzudenken: Äpfel und Birnen oder Nashis (eine Kreuzung aus beidem), Beeren, Passionsfrüchte, Pflaumen und natürlich Kiwis, aber auch Avocados, Süßkartoffeln, Möhren, Gurken, Tomaten und vieles mehr kommt hier frisch auf den Tisch.
Die größte Umstellung ist sicher, dass es hier die warme Mahlzeit am Abend und nicht, wie in Mitteleuropa üblich, zum Mittag gibt. Tagsüber essen die Neuseeländer meist Sandwiches oder einen kleinen Snack. Der Morgen beginnt in den meisten Familien mit Obst, Müsli und Toast.
Überall gibt es Cafés, die eine umfangreiche Speisenauswahl anbieten – von Suppen über Muffins, Scones und Slices bis zu Pizza, Quiche, belegten Bagels oder Kuchen gibt es alles, was satt macht.
Trotzdem haben die Neuseeländer natürlich ihr Nationalgericht nicht vergessen – die traditionellen „Fish & Chips“ gibt es noch immer überall.
Unbedingt versuchen solltest Du auch die berühmten Pies, die es in allen möglichen Geschmacksrichtungen gibt, das leckere Hokey Pokey Eis sowie Neuseelands traditionelles Dessert, die Pavlova, ein unwiderstehlicher Baiserkuchen mit Schlagsahne und frischem Obst.

shopping
Shoppen gehen in Neuseeland unterscheidet sich nicht sehr vom Einkaufen in Mitteleuropa. Ok, wahrscheinlich ist die Auswahl der Geschäfte in Mitteleuropa größer. Trotzdem kannst Du in Neuseeland alles kaufen – von Schuhen über T-Shirts und Hosen bis zu Kosmetik. Die bekanntesten Bekleidungsgeschäfte sind Glassons, Urban Beach, Just Jeans, Max und Hallensteins.
Große Supermärkte wie Pak `N` Save, Countdown, New World oder Four Square gibt es in jedem Ort. Je größer der Ort ist, desto größer ist auch die Auswahl an Supermärkten. Zu den billigeren Märkten gehören Pak `N` Save und Countdown. Die Märkte Fresh Choice, Four Square und New World sind eher etwas teurer. Oft sind die Artikel in den einzelnen Ketten
identisch, die Preise allerdings unterschiedlich. Vergleichen lohnt sich also. Jedoch gibt es auch in neuseeländischen Supermärkten die so genannten „Eigenmarken“, die gute Qualität zum kleinen Preis bieten.
Ein echtes neuseeländisches Urgestein ist „The Warehouse“. Dies ist ein riesiges Kaufhaus, in dem es wirklich alles gibt. Du bekommst Kleidung, Schreibwaren, Bücher, Elektrogeräte, Schmuck, CDs oder Bettwäsche, Lebensmittel und Süßigkeiten. Da sich die Kette auf billige und billigste Importe spezialisiert hat, gibt es alles zu günstigen Preisen, jedoch ist die Qualität nicht immer die beste!
Viele „Kiwis“ besinnen sich inzwischen mehr und mehr auf die Unterstützung von einheimischen Unternehmen und Händlern. „Buy Kiwi“ ist das Motto.

Belletristik

Titel Autor Verlag Preis
Neuseeland-Literaturkollektion – sieben literarische Reisen nach Neuseeland Heretaunga Pat Baker, Robert Sullivan, Pater Walker, Chad Taylor u.a. MANA-Verlag 89,95 €
Ein anderes Land – Short Stories aus Neuseeland Bill Manhire u.a. Dtv 9,90 €
Cut & Run – Nichts wie weg (Thriller) Alix Bosco Ars vivendi 18,90 €
Der siebte Tod (u. weitere Krimis) Paul Cleave Heyne Ab 8,99 €
Rocking Horse Road Carl Nixon Weidle Verlag 19,90 €
Warriors (auch verfilmt) Alan Duff Unionsverlag 9,90 €
Liebe am Ende der Welt Anthony McCarten Diogenes 10,90 €
The Lord of the Rings – Der Herr der Ringe J.R.R. Tolkien Klett-Cotta 34,95 €
Die Forrests – Roman einer Familie Emily Perkins Berlin Verlag 19,99 €
Jedem das Seine – Ein Neuseeländer in Berlin Philip Temple MANA-Verlag 17,95 €
Glück und andere Erzählungen Katherine Mansfield Insel Verlag Ab 8,99 €
Ein Engel an meiner Tafel: Eine Autobiographie Wenn Eulen schrein Dem neuen Sommer entgegen Janet Frame C.H.Beck Ab 9,90 €
Unter dem Tagmond Keri Hulme Fischer 15,00 €
Hicksville (Graphic Novel) Dylan Horrocks Reprodukt 24,00 €
Die Frau im blauen Mantel Lloyd Jones Rowohlt 19,95 €
Potiki Patricia Grace Unionsverlag 10,95 €
Rangatira Paula Morris Walde + Graf 22,95 €
Wir sechs aus Neuseeland – Klassiker der neuseeländischen Kinderliteratur Esther Glen Susanna Rieder 14,90 €
Whalerider (auch verfilmt) Witi Ihimaera Rowohlt 7,95 €
abends um 10 Kate de Goldi Carlsen 7,95 €

 

Reiseführer/Bilderbände

Titel Autor Verlag Preis
Bildband NEUSEELAND. Paradies im Pazifik Karl Johantges National Geographic 45,00 €
Das Neuseeland-Lesebuch Dörthe und Volker Heyse MANA-Verlag 24,80€
360° Neuseeland (Magazin) 360° medien Verlag 6,50 €
Mein persönlicher Neuseeland-Reiseführer – herausgegeben von einer ehemaligen Study Nelson Schülerin Freya Brockstedt Eigenverlag, 2011 Über Study Nelson
Lonely Planet: Neuseeland Charles Rawlings-Way u.a.  Lonely Planet 26,95 €
Gebrauchsanweisung Neuseeland Joscha Remus Piper 14,99 €

 

Sachbücher

Titel Autor Verlag Preis
Ein Schuljahr in Neuseeland Alexandra Albert MANA-Verlag 16,80 €
Das Lernen feiern. Lerngeschichten aus Neuseeland Sibylle Haas Verlag das Netz 12,90 €
Hikoi – Der lange Marsch der Maori Dr. Aroha Harris Orlanda 17,90 €
Te Ara: Der Weg der Maori Paul Tapsell Libro International 5,90 €
Was scheren mich die Schafe Anke Richter KiWi 8,99 €
Ein Jahr in Neuseeland. Reise in den Alltag Anja Schönborn Herder 12,95 €
Natürlich kochen Annabel Langbein Gräfe und Unzer 24,99 €

 

Radio

National Radio Auckland http://www.radionz.co.nz/
national
More FM Wellington http://www.morefm.co.nz/ Mix
Radio Hauraki Auckland http://www.hauraki.co.nz/ Rock
Radio One Dunedin http://www.r1.co.nz/ D&B, Indie
Radio Ngati Porou Gisborne http://www.radiongatiporou
.co.nz/
Maori
Kiwi FM Auckland http://www.kiwifm.co.nz/ NZ Music

 

Filme

Titel Originaltitel Genre Produktions- jahr
Als das Meer verschwand In my Father’s Den Drama 2004
Bad Taste (Peter Jacksons erster Film!) Bad Taste Horror/Komödie 1987
Black Sheep Black Sheep Horrorkomödie 1997
Das Piano The Piano Drama 1993
Der Herr der Ringe Trilogie The Lord of the rings trilogy Fantasy 2001
Die letzte Kriegerin Once were Warriors Drama 1994
Eagle vs Shark – Liebe auf neuseeländisch Eagle vs Shark Liebeskomödie 2007
Ein Engel an meiner Tafel – Eine Trilogie An Angel at my Table Tragikomödie 1990
Himmlische Kreaturen Heavenly Creatures – Peter Jackson Thriller  1994
 Mach’s gut, Pork Pie (Klassiker) Goodbye Pork Pie Actiondrama 1981
Mit Herz und Hand The World’s Fastest Indian Abenteuer 2005
No. 2 No. 2 Komödie 2006
Regentage Rain Drama 2001
River Queen River Queen Drama 2005
Sione’s Wedding Sione’s Wedding Komödie 2006
Topless Women Talk About Their Lives Topless Women Talk About Their Lives Komödie 2007
Whale Rider Whale Rider Drama 2003
Warriors – Die letzte Kriegerin Warriors Drama 1999

Aotearoa – Maori name for New Zealand meaning “land of the long white cloud”
barbie – barbecue
bloke – man
boy-racer – name given to a young man who drives a fast car with a loud stereo
bro – Term of address for a male friend or relative
Bugger! – damn!
BYO  – Bring Your Own. A BYO restaurant is a restaurant that allows customers to bring their own wine to drink with their meal.
Cheers – goodbye or thanks or good luck
chilly bin – sealable, usually polystyrene insulated box, for keeping beer & food cold
courgette – zucchini
dairy – „corner“ store originally only selling milk, bread, papers, convenience foods and dairy produce, and until the past decade or so, the only shop allowed to open 7 days a week. Still is the only shop allowed to open on Christmas day and Good Friday, for a few hours, and without a special licence.
dodgy – bad, unreliable, spoiled; as in „that fish is a bit dodgy.
eh – pronounced ‚ay‘, often used to turn a statement into a question, ‚That was a good movie, eh?‘, often used instead of what? or pardon?
good on ya, mate! – congratulations, well done
good as gold – a good job well done; not a problem; an affirmative answer
heaps – general expression to mean a lot, as in „miss you heaps“, or try hard; „give it heaps“
hottie – hot water bottle
jandal – thongs, flip-flops
loo – bathroom
mate – buddie (common term, and can be used even with strangers) as in „how’s it going mate“ for „how are you“, but it is NOT used to the same extent as spoken in Australia where every second word seems to be „mate“.
Pakeha – non-Maori person
Pudding – dessert
sweet-as – a term people say instead of „cool“ or „awesome“ or “great”. („That car over there is sweet-as!“)
ta – Thanks
tramping – hiking

Kia ora — Hello
Kia ora tatou — Hello everyone
Tena koe — Greetings to you (said to one person)
Tena koutou — Greeting to you all
Haere mai — Welcome
Nau mai — Welcome
Kei te pehea koe? — How’s it going?
Kei te pai — Good
Tino pai — Really good
Haere ra — Farewell
Ka kite ano — Until I see you again (Bye)
Hei konei ra — See you later

Geld & Finanzen

Reisemöglichkeiten gibt es in Neuseeland für jeden Geldbeutel. Eine der größten Ausgaben ist mit Sicherheit bereits der Flug an das andere Ende der Welt. Bei Dingen wie Transport, Unterkunft, Essen oder Aktivitäten gibt es jedoch immer günstigere oder teurere Optionen. Hier kommt es sehr darauf an, was Deine Bedürfnisse sind bzw. was Du ausgeben möchtest und kannst.  Es macht auf jeden Fall Sinn, wenn Du Dir vor Deiner Reise eine Übersicht über Dein Budget aufstellst, damit Du weißt, wieviel Geld Du zur Verfügung hast und mit welchen Ausgaben Du auf jeden Fall rechnen musst. Fertige eine Liste an, auf der Du die bereits feststehenden Kosten wie Flug, Versicherung, Ausrüstung, Visum usw. aufschreibst. Somit bekommst Du eine Übersicht, wieviel Geld Du für Dein Reisebudget übrig hast.

If you plan to stay (or even work) in New Zealand for several months, we recommend to open a New Zealand bank account. In the long run this will be cheaper than using your European credit or cash card and NZ employers will transfer money only into a NZ account.

 

Recommended bank and account
We recommend to open a “Free Up Account” at “Kiwibank”. By choosing this account you can handle all your transactions and banking activities online. Opening and running this account (and closing it at the end of your stay) is free of charge.

You will pay no account fees as long as you withdraw your funds from the ATM.  If you prefer to withdraw funds from your account over the counter, the bank will charge a $2 fee.

 

Opening the account
To open the Free Up Account go to the nearest Kiwibank branch and make an appointment.

To open the account you will need to identify yourself with your passport. You will also need a so called “proof of address”. This document certifies that you live at a certain place in New Zealand where the bank can deliver mail regarding your account. We will provide you with such a proof of address stating our office address as your contact address while you are in New Zealand.

 

EFTPOS card
When opening a Kiwibank Free Up Account you will be issued a so called EFTPOS card. EFTPOS (Electronic Funds Transfer at Point Of Sale) is an electronic payment system involving electronic funds transfers based on the use of payment cards. The bank will ask you to save a 4-digit PIN-code on your card.
With your EFTPOS card and PIN-code you can pay in almost every store, restaurant and bar, without paying fees (as long as there is enough money in your account). Using your EFTPOS card you can also withdraw money from any ATM – however we recommend to use only Kiwibank ATMs as all other banks will charge you a fee for this service.

 

International money transfer – sending money to your NZ account
Please instruct the initiating bank (your bank in Europe) with the so called SWIFT/BIC code for Kiwibank New Zealand, which is CITINZ2X (NZ banks do not have IBAN codes) and your full account number (this is NOT the number on your EFTPOS card!).

The international bank transfer might take several days and your European bank will charge you a fee for this. However in the long run this will be cheaper than using your European credit or cash card in NZ and paying fees each time.

Die in Neuseeland gültige Währung ist der neuseeländische Dollar. Da die Wechselkurse täglich schwanken, möchten wir Dich bitten, Dich Online über den aktuellen Umrechnungskurs zu informieren. Neuseeländische Banknoten gibt es im Wert von $5, $10, $20, $50 und $100, die Münzen haben einen Wert von $2 und $1 oder 50cent, 20cent und 10cent. Da die 1-, 2- und 5-Cent-Stücke in Neuseeland aus dem Verkehr gezogen wurden, wird nun bei Barzahlung der entsprechende Zahlungsbetrag auf- bzw. abgerundet. Preise, die mit 1 bis 4 Cent enden, werden abgerundet und Preise, die mit 6 bis 9 Cent enden, aufgerundet. So wirst Du statt $4.78 dann $4.80 bezahlen müssen und statt $33.23 dann $33.20. Wie Preise, die mit 5 Cent enden, gehandhabt werden, liegt im Ermessen eines jeden Einzelhändlers.

Um in Neuseeland Bargeld zu erhalten, gibt es verschiedene Wege. Du kannst mit einer Kreditkarte, einer neuseeländischen Eftpos-Karte oder Deiner EC-Karte Geld an Automaten abheben oder bei den Banken Travellerschecks einlösen.  Wir empfehlen allerdings schon in Deutschland ca. 200 neuseeländische Dollars zu tauschen, um für die Ankunft in Neuseeland gerüstet zu sein.

Bezahlen mit der Kreditkarte ist in Neuseeland kein Problem. Visa und Mastercard sind weitläufig in Geschäften und Unternehmen akzeptiert, American Express ist eher selten. Mit der Kreditkarte kannst Du mit Deiner PIN-Nummer an fast jedem Bankautomaten Geld abheben, es fallen jedoch Gebühren der Bank an. Die Mitnahme einer Kreditkarte hat den Vorteil, dass Du telefonisch oder über das Internet Buchungen von Unterkünften, Aktivitäten oder Transportmöglichkeiten vornehmen kannst. Viele Anbieter verlangen bei der Reservierung zur Absicherung den Nachweis einer Kreditkartennummer. Bewährt hat sich die DKB-Visakarte, mit der man kostenlos bei allen Banken hier vom deutschen Konto abheben kann.

Barabhebungen sind in Neuseeland auch mit Deiner EC-Karte an fast jedem Automaten möglich. Du musst nur darauf achten, dass der Geldautomat das blaue Cirrus-Symbol (ähnlich dem MaestroZeichen) hat. Für jede Nutzung dieses Services fallen jedoch Gebühren zwischen 2 und 10 Euro an. Manche europäische Kreditinstitute bieten ihren Kunden Sonderkonditionen, um im Ausland Geld abzuheben. Einige Banken haben Kooperationspartner in Neuseeland. Wenn Du z. B. Kunde der Deutschen Bank bist, kannst Du Deine EC-Karte in Neuseeland kostenlos zum Geld abheben einsetzen und uneingeschränkt oft nutzen. Dies funktioniert dank einer Kooperation zwischen der Deutschen Bank und der Westpac Bank. Daher sind Geldabhebungen auch nur dann kostenfrei, wenn Du einen Westpac-Automaten benutzt! Achte vor der Abreise aber darauf, dass Deine Deutsche Bank EC-Karte auch für das Ausland freigeschalten ist, ansonsten funktioniert die Karte am Automaten nicht. (Du kannst die Freischaltung aber auch zur Not noch per Telefon von Neuseeland aus vornehmen.)

Reiseschecks oder Traveller’s Cheques sind eine gute Ergänzung zum Einsatz von Kreditkarten oder EC-Karten, sollten jedoch nicht als alleiniges Zahlmittel verwendet werden. Reiseschecks kaufst Du vor Deiner Abreise bei Deiner Bank, hierfür wird eine Gebühr fällig (ca. 1% des Scheckwertes). Die Schecks sollten immer in der jeweiligen Landeswährung ausgestellt sein, da sonst beim Eintauschen weitere Gebühren anfallen. Reiseschecks können überall problemlos bei Geldinstituten eingelöst werden.

Wenn Du für mehr als 3-4 Wochen nach Neuseeland kommst, insbesondere um hier zu arbeiten und Geld zu verdienen, solltest Du auf jeden Fall ein Bankkonto eröffnen. Vor allem für Work & Traveller, die ein oder mehrere Gelegenheitsjobs annehmen oder für Praktikanten, die nebenher arbeiten wollen, ist das ratsam. Dein Arbeitgeber kann Dir so Deinen Lohn direkt auf das Konto überweisen. Ein Konto kannst Du im Prinzip bei jeder Bank eröffnen, jedoch lohnt sich ein Vergleich der Angebote, Leistungen und Preise. Einige Banken bieten kostenlose Konten an – gern beraten wir Dich, welche Banken in Frage kommen und unterstützen Dich bei der Einrichtung eines Bankkontos. Mit dem Bankkonto erhältst Du eine so genannte Eftpos-Karte. Diese funktioniert genauso wie jede andere Geldkarte. Mit Hilfe einer PIN-Nummer (die Du Dir selbst aussuchen kannst) kannst Du überall in Neuseeland mit dieser Karte bezahlen, unabhängig davon, ob Du nur eine Packung Kaugummi oder eine Tankfüllung bezahlen willst. An den Geldautomaten Deiner Bank kannst Du außerdem kostenlos Geld abheben. Gebühren werden nur fällig, wenn Du den Service anderer Banken nutzt. Es ist auch möglich, dass Deine Eltern, wenn sie Dich in Neuseeland finanziell unterstützen wollen, Dir auf dieses Konto Geld überweisen. Hier ist es jedoch empfehlenswert, genau zu überlegen, wieviel Geld überwiesen wird, denn die Gebühren für Auslandsüberweisungen sind sehr hoch (25-30 Euro). Gegebenenfalls macht es Sinn, lieber einen größeren Betrag zu überweisen anstatt mehrere kleine.

Es empfiehlt sich, vor der Reise nach Neuseeland z.B. einem Verwandten zu Hause in Europa eine Bankvollmacht zu erteilen, damit jemand Deine finanziellen Interessen in der Heimat vertreten kann.

Es kommt immer etwas auf den aktuellen Wechselkurs an, aber im Allgemeinen ist Neuseeland ähnlich teuer wie Mitteleuropa. Waren im Supermarkt können etwas teurer sein, Dienstleistungen oft etwas billiger. Dabei muss man bedenken, dass das Durchschnittseinkommen der „Kiwis“ deutlich geringer ist als das der Mitteleuropäer. Wie für Mitteleuropa gilt auch für Neuseeland – Preisvergleiche lohnen sich! Wenn Du in Neuseeland ca. 20 – 25 Stunden pro Woche arbeitest, sollte es Dir jedoch möglich sein, ganz gut zu leben und Spaß zu haben – aber Du musst natürlich etwas haushalten.

Hier ein paar Preisbeispiele (Durchschnittspreise), die Dir eine Vorstellung geben:

  • Milch (1 Liter) $2.29
  • Cola (1,5 Liter) $3.39
  • Kinokarte $17
  • Big Mac $5.20
  • Nudeln (500 g) $1.00
  • Bananen (1 kg) $3.20
  • Äpfel (1 kg) $3.50
  • Schokolade (200 g) $3.60
  • Eier (6 Stück) $2.20
  • Bier (1 Pint) $8.00
  • Benzin (1 Liter) $2.00
  • Hostel (1 Nacht im Mehrbettzimmer) $28
  • Mietwagen (pro Tag) $60
  • Thailändisches Take Away $12
  • Frühstück im Hotel $15-$40
  • Dinner $25-$60
  • Lunch Snack/Sandwich $5-$10
  • Cafe Lunch $10-$20

In Deutschland wird Kindergeld weiterbezahlt, wenn der Auslandsaufenthalt der Aus- und Weiterbildung dient, was bei Sprachkurs, Praktikum und ggf. Freiwilligendienst der Fall ist, bei Work & Travel, Aupair und Reisen leider nicht.

Gesundheit / Impfungen in Neuseeland

Für die Einreise nach Neuseeland sind keine bestimmten Impfungen vorgeschrieben. Außer den Routineimpfungen wie Tetanus und Diphtherie, die auch in Mitteleuropa Pflicht sind, werden für Neuseeland keine Impfungen empfohlen. Wir raten, dass Du Dich rechtzeitig vor der Ausreise bei Deinem Hausarzt erkundigst, ob Du notwendige Impfungen auffrischen oder nachholen musst. So bist Du garantiert auf dem aktuellsten Stand.
Wenn Du auf dem Hin- oder Rückflug Stopover in anderen Ländern geplant hast, bedenke bitte, dass Du für diese Regionen eventuell besondere Impfungen brauchen könntest. Eine gute Übersicht zu Impfvorschriften findest Du hier: www.crm.de.

Der medizinische Standard in Neuseeland ist hoch, die Versorgung mit Ärzten und Apotheken sehr gut. Da es in Neuseeland nicht alle in Mitteleuropa erhältlichen Medikamente gibt (weil einige Wirkstoffe hier nicht bekannt bzw. zugelassen sind), empfiehlt es sich, dass Du dringend benötigte Medikamente (z. B. solche, die Du täglich einnehmen musst) in ausreichender Menge mitbringst.
Bei Medikamenten, die Narkotika enthalten, müssen die entsprechenden Rezepte beziehungsweise die Originalverpackungen und eventuell auch ein Brief des Hausarztes unbedingt mitgebracht werden (laut Zollvorschrift).
Vor Deiner Abreise empfiehlt es sich, einen Gesundheitscheck bei Deinem Hausarzt machen zu lassen, um sicher zu gehen, dass Du gesund in Dein Neuseeland-Abenteuer startest. Auch solltest Du Deinen Zahnarzt aufsuchen, da die Auslandskrankenversicherung oft nur Zahnarztbesuche in Notfällen abdeckt.

Das neuseeländische Gesundheitssystem ist dem mitteleuropäischen qualitativ sehr ähnlich. Es gibt auch hier Allgemeinärzte und solche, die sich auf bestimmte Gebiete spezialisiert haben. Rechnungen für Arzt- oder Krankenhausbesuche müssen direkt beim Arzt bezahlt werden. Ärzte erheben pro Konsultation Gebühren in Höhe von $60 bis $90. Die Originalrechnungen kannst Du bei Deiner Auslandskrankenversicherung einreichen und bekommst sie im begründeten Fall zurückerstattet. Die meisten Medikamente sind in Neuseeland rezeptpflichtig. Wie in Mitteleuropa stellt Dir der Arzt das Rezept aus und Du kannst das Medikament in der Apotheke abholen.

UV Strahlung
Aufgrund des nahen Ozonlochs ist die UV-Strahlung in Neuseeland sehr stark, obwohl das Wetter gar nicht so heiß erscheint. Wir raten dringend zu hautbedeckender Kleidung und dem Auftragen von Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf der unbedeckten Haut. Aufgrund der hohen UV-Strahlung besteht ein großes Risiko für Sonnenbrände innerhalb weniger Minuten und ein hohes Hautkrebsrisiko!

Nutzung von Handys / Apps

Handys sind natürlich auch bei Neuseeländern sehr beliebt – nur heißen sie hier nicht „handy“ sondern „mobile phone“. In jedem Fall raten wir Dir, in Neuseeland nicht Deinen europäischen Anbieter bzw. Vertrag zu nutzen. Die Kosten hierfür sind einfach zu hoch.

Stattdessen solltest Du eine neuseeländische SIM-Karte nutzen. Du erhälts von uns bei Ankunft in Neuseeland eine 2degree-Simkarte (Mikro, Nano- oder Standard-SIM möglich). Am besten bringst Du Dein europäisches Handy mit und legts in dieses die neuseeländische SIM-Karte ein.

Einen sogenannten Top Up-Voucher zum Aufladen des Guthabens für Deine Simkarte kannst Du in jedem Supermarkt oder Dairy (Kiosk) kaufen. Außerdem ist es auch Online auf der 2degree-Webseite möglich, oder per App, und kann dann per Kreditkarte bezahlt werden.

Der sogenannte „Unlock Code“ oder Entsperrungscode ist manchmal notwendig, damit europäische Handys im neuseeländischen Netz funktionieren. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Dein Handy in Neuseeland benutzbar ist, frage bei Deinem europäischen Anbieter nach und lass Dir für den Fall der Fälle den Entsperrungscode geben, bevor Du nach Neuseeland kommst.

Egal, welchen Anbieter Du wählst, Handys gibt es ab NZ$ 50 im Laden zu kaufen. Für eine SMS („txt“) zahlst Du ca. 10 Cents innerhalb Neuseelands und ca. 20 Cents für internationale SMS. Für Inlandsgespräche bezahlst Du ca. 44 Cents pro Minute. Gerade bei Jugendlichen in Neuseeland ist „txt“ ein sehr beliebtes Kommunikationsmittel und die Anbieter haben sich darauf eingestellt und bieten dementsprechende Specials.

Wir haben uns für Euch schlau gemacht und für Euch die besten Travel-Apps herausgesucht, die Euch die Planung Eurer Reise erleichtern, oder mit denen Ihr die Erlebnisse Eurer Reise festhalten könnt.

itravelNZ – New Zealand in your pocket!
Die itravelNZ App ist von Reisenden für Reisende. Mit der Hilfe von Einheimischen und Urlaubern wächst die Datenbank kontinuierlich; die schönsten Strände, Parks und Wasserfälle, Wanderrouten, Museen…einzigartige und einmalige Orte! Die App ist gratis für Android und iOS verfügbar.

Camper Mate
Ein Muss für Neuseeland-Reisende. Stellt Stellplätze für Camper nach unterschiedlichen Preiskategorien bereit, dazu viele hilfreiche Infos, z.B. zu öffentlichen Duschen, W-Lan Netzen, Supermärkten usw. Ergänzt durch persönliche  Tipps von anderen Reisenden. Die App ist gratis für Android und iOS verfügbar.

Pack the Bag
Schon einmal etwas ganz Wichtiges für den Urlaub zu Hause vergessen? Mit Pack The Bag wird Dir das nicht mehr passieren! Die App bietet vorgefertigte Packlisten je nach ausgewählter Urlaubsart, Camping, Strandurlaub, Winter/Ski etc. Zusätzlich kann man auch noch eigene Stücke zur Packliste hinzufügen. So wird alles der Reihe nach abgehakt und man kann mit einem guten Gefühl die Reise beginnen. Die App ist gratis, allerdings nur für iOS verfügbar.

Deutsche Post – Funcard
Versende Fotopostkarten direkt von Deinem Smartphone: Foto knipsen, Text eingeben, Empfänger auswählen und fertig! Wer keine Lust hat, Postkarten selbst zu schreiben, kann mit dieser App ganz leicht Handy-Fotos als Postkarten von unterwegs in die Heimat versenden. In Deutschland gedruckt und verschickt ist die Karte in wenigen Tagen beim Empfänger. Die App ist kostenlos für Android und iOS verfügbar, jede versendete Karte innerhalb Deutschlands kostet allerdings 1,90 Euro und ist somit teurer als das „normale” Porto.

Sicher reisen – Auswärtiges Amt
In dieser App findet jeder für sein Reiseland die nötigen Informationen des Auswärtigen Amtes. Die App bietet Tipps für Deine Reisevorbereitung und für Notfälle sowie Adressen der deutschen Vertretungen im Ausland. Auch Reise- und Sicherheitshinweise werden immer aktualisiert. Ein weiteres praktisches Gimmick: eine Ortungsfunktion („Wo bin ich?”) und ein „Ich bin OK”-Button, mit dem man den Freunden oder der Familie kurz ein Lebenszeichen senden kann. Natürlich ist auch diese App kostenlos!

Fit for Travel App
Wähle Dein Reiseziel und die Fit for Travel App liefert Dir die wichtigsten Infos für einen gesunden Urlaub. Informationen über Länderspezifische Gesundheitsrisiken, notwendige Impfungen, Vorsorgetipps gegen Reiseübelkeit sowie die Checklisten helfen Dir bei der Vorbereitung. Während Deiner Reise, unterstützen Dich die 10 Goldenen Regeln, Erste-Hilfetipps sowie eine Arztsuche. Die App ist gratis für Android und iOS verfügbar.

Road Movie/SnapMovie
Mit diesen beiden Apps, könnt Ihr unterwegs kurze spaßige Filmchen aufnehmen. Man wählt die Länge der Sequenzen, nimmt nacheinander die Szenen auf. Abschließend kann die Qualität dank verschiedener Filter optimiert und Musik mit unterlegt werden. Einfaches Tool für schöne Erinnerungen. Vor allem aber eine kostenlose SpaßApp – daher muss auch nicht jede Aufnahme perfekt sein.

Kulturschock und Heimweh

Living in a foreign culture is an experience we often look forward to with excitement and enthusiasm. However, many of us are often unprepared for the extent of the cultural dissimilarity we encounter. Culture shock is a very real phenomenon and all international students entering a foreign culture are affected by it in some way.

The automatic responses you used in Europe may not be applicable in New Zealand.  It is common for international students to experience feelings of euphoria upon arriving in New Zealand, often called the honeymoon period. Everything appears new and exciting. However upon settling into the routine of study people may experience feelings of frustration, loneliness or uneasiness. Remember that feelings of frustration or uneasiness are a natural part of adapting to a new culture.

Sometimes you may feel as if you lack direction, not knowing what to do or how to do things in New Zealand, and not knowing what is appropriate and inappropriate. Often the way that you lived or behaved before is not accepted or considered normal in the new place.

Here are some other possible symptoms of culture shock you may experience:

  • You may feel isolated or frustrated
  • You may become homesick
  • You may experience anger or hostility toward your new home
  • You may become overly dependent upon other European students
  • You may doubt your decision to come to New Zealand

You may experience one or more of these symptoms, and different people will experience them in varying degrees of intensity. It is important for you to realise that you will probably experience culture shock before you begin your cultural adaptation, and that this is normal.

 

How to cope with culture shock

Below are some ways that you might want to try to combat culture shock.

  • Remember that experiencing culture shock is a normal part of the adaptation process.
  • Don’t put too much pressure on yourself, adapting will take time.  Be patient.
  • Keep a journal, it can really show you how you’re doing if you read what you wrote when you first arrived and compare it to several months later.
  • Talk to someone who has been through the cultural adaptation process. This person can probably give you a positive perspective on the experience you are having.
  • Be open-minded and try to remember that New Zealand is different to countries in Central Europe. People will behave in ways that may seem to you odd or even rude, but you must try to avoid judging New Zealanders by Central European cultural standards.
  • Keep yourself busy and active; keep your mind occupied.
  • Avoid the temptation to spend all your time with other European students.
  • Maintain some contact with other European students though. This will give you a feeling of belonging and you will reduce your feelings of loneliness and alienation.
  • Don’t forget about all the good things about the experience of living in New Zealand.
  • Exercise or develop a hobby.
  • Establish simple goals and evaluate your progress.
  • Try to get involved in activities outside your studies, perhaps with other international students or peoples in New Zealand.

Once you begin to understand New Zealand culture you will not feel as lost and will begin to gain a sense of direction. You will realise that the New Zealand culture, like any culture, has positive and negative aspects. Remember that there is always someone or some service available to help you.

Most people have felt homesick (when you miss family and friends at home) at some time. Beginning life and study in a new country can generate both excitement and anxiety about the move, the study, and meeting new people. The most common times to feel homesick are several weeks before leaving home, or in the first few days or weeks of arriving.  Or you might initially be feeling okay, only to find yourself feeling homesick later on, perhaps around a birthday, or at the start of your second year.

Away from home you may find it more difficult to cope with problems that may arise.  Feeling homesick is normal.  Here are a few suggestions that may help you:

  • Talk to someone you trust about it. If you haven’t made friends here, then try talking to a teacher, tutor, nurse, chaplain or counsellor at your education provider
  • Remember that other people will have similar feelings, even though you think they may be doing fine
  • Keep in regular contact with family and friends at home; email, phone or write letters. Don’t be afraid to tell them how you’re really feeling and of any problems.  Let them know you want to hear from them
  • Remember to get plenty of sleep and to eat good food
  • Give yourself enough time to adjust; you don’t have to get everything right straight away. Learn from your mistakes
  • You don’t have to rush into making major decisions, e.g. about staying or leaving
  • Be realistic about what to expect from student life and from yourself. Seek new opportunities. Get involved in an activity you enjoy or try new ones in your spare time, when you’re not studying.
  • If you are finding study too hard, talk to your teacher, advisor or the staff at Student Learning Support.  Can you improve your study or time management skills?
  • Discover and become familiar with your neighbourhood or town
  • Write a diary to record your experiences and thoughts
  • Try something new or involve yourself in some activity. Don’t wait for feelings of homesickness to disappear automatically. Problems can show up later as headaches, tiredness, illness, or lack of motivation. If you stop being able to do normal social and academic things, get professional help from your doctor or the counselling service at your education provider.

Soziale Kontakte knüpfen

Nach Deiner Ankunft in Neuseeland erhältst Du von uns eine Kontaktliste aller aktuellen Teilnehmer und somit kannst Du schnell neue soziale Kontakte zu knüpfen.

Sicherheit

Neuseeland gilt als eines der sichersten Reiseziele der Welt. Trotzdem sollte dies niemanden dazu verleiten, unvorsichtig zu werden:

  • Egal, ob Du Städte besuchst, eine Wanderung machst oder am Strand bist, Du solltest immer eine Reiseapotheke für Notfälle dabei haben, die wichtige Medikamente enthält.
  • Vor allem für den Aufenthalt in größeren Städten gilt: Vermeide es, nachts allein durch abgelegene, schlecht beleuchtete Gegenden zu spazieren! Nimm Dir lieber ein Taxi und komm sicher an.
  • Unbeständiges Wetter: Die Wetterverhältnisse können sich vor allem in Neuseelands Bergregionen von einer Minute auf die nächste ändern. Wenn Du also Wanderungen in den Nationalparks planst, sei zu jeder Jahreszeit gegen Kälte, Wind und Regen gewappnet.
  • In vielen Regionen, z. B. an der Westküste der Südinsel, können „sandflies“ eine echte Plage sein. Man hört sie nicht und man sieht sie kaum, doch wenn die kleinen schwarzen Fliegen zubeissen, merkt man es sofort. Die Stiche jucken oft tagelang. Schützen kannst Du Dich, indem Du lange Kleidung trägst und Dich mit einem Insektenschutzmittel einreibst. Dieses gibt es in Neuseeland überall zu kaufen.
  • Giardia ist ein durch Trinkwasser übertragener Parasit, der Durchfall auslöst. Daher solltest Du kein Wasser aus Seen, Teichen oder Flüssen trinken, ohne es vorher abgekocht bzw. mit Chemikalien behandelt oder gefiltert zu haben.
  • In Neuseeland herrscht eine deutlich stärkere UV-Strahlung als in Europa. Es besteht die Gefahr, dass Du sehr schnell einen Sonnenbrand bekommst. Du solltest nicht auf Sonnenschutz verzichten, auch wenn Du nur kurze Zeit im Freien bist.
  • Wenn Du ein Auto kaufst oder mietest, solltest Du keine Wertsachen im geparkten Auto zurücklassen, das gilt besonders für das Parken an populären Aussichtspunkten oder an den Startplätzen beliebter Wanderwege.
  • In Neuseeland gibt es viele Strände, die zum Baden einladen. Jedoch solltest Du bedenken, dass im Meer Strömungen entstehen die lebensgefährlich sein können. An beliebten Stränden achten Rettungsschwimmer auf die Sicherheit der Badenden. Gelb-Rote Flaggen zeigen Dir, wo es sicher zum Schwimmen ist.
  • Neuseelands Wanderungen führen oft entlang von Flüssen oder sogar durch Gewässer. Flussüberquerungen sind nicht ungefährlich! Wenn Du ein unerfahrener Wanderer bist, solltest Du Dich vorher genau über die Möglichkeiten einer sicheren Flussüberquerung informieren oder Routen auswählen, die keine Überquerung beinhalten.
  • Informationen zur Sicherheit im Wasser findest Du hier www.watersafety.org.nz

Neuseeland liegt auf zwei tektonischen Platten, der australischen und der pazifischen Platte. Durch die Plattenverschiebung kann es gelegentlich zu Erdbeben kommen. Wir informieren Dich in unserem Einführungsmeeting umfassend zu diesem Thema und haben Dir nachfolgend die wichtigsten Verhaltensregeln in einem Erdbeben zusammengestellt:

Before an earthquake

  1. Identify safe places within your home & school
    a) inside  –  away from windows and near an interior wall
    b) outside  –  in an open space e.g. the grass area
  2. Have an emergency evacuation pack prepared with survival items (e.g. water, food, bucket, toilet paper, torch, etc.
  3. Ensure your room is “quake safe”, e.g. store heavy objects low down
  4. Practice DROP – COVER – HOLD

 

During an earthquake

  1. Inside: move no more than a few steps, drop, cover and hold. Stay indoors till the shaking stops and you are sure it is safe to exit.
  2. Outdoors: when the shaking starts, move no more than a few steps away from buildings, trees, streetlights and power lines, then Drop, Cover and Hold.
  3. At the beach or near the coast: drop, cover and hold then move to higher ground immediately in case a tsunami follows the quake.
  4. In a mountainous area or near unstable slopes or cliffs: be alert for falling branches or landslides.
  5. In an elevator: drop, cover and hold. When the shaking stops, try and get out at the nearest floor if you can safely do so.

 

After an earthquake

  1. Expect to feel aftershocks.
  2. Check yourself for injuries and get first aid if necessary. Help others if you can.
  3. If you are in a damaged building, try to get outside and find a safe, open place. Use the stairs, not the elevators.
  4. Only use the phone for short essential calls to keep the lines clear for emergency calls.
  5. Emergency Number: 111

 

Ein Tsunami ist eine riesige Flutwelle und die beispielsweise durch Erdbeben, Erdrutsche oder einen Vulkanausbruch ausgelöst werden kann. Unmittelbar nach einem starken Erdbeben kann Tsunamigefahr bestehen. Das Wichtigste in dieser Situation:

  • schalte Fernsehen oder Radio ein um aktuelle Informationen über die Tsunamigefahr zu erhalten
  • halte Dich vom Meer und der Küste fern und suche höhergelegenes Gelände auf

Weitere Informationen zum richtigen Verhalten im Falle eines Tsunamis erhältst Du hier www.getthru.govt.nz/disasters/tsunami

Things to do in…

It is really easy to find nice and interesting things to do in Nelson! You will never feel bored!
Below are just some of the many activity options for you to do in Nelson, the Marlborough and Tasman regions and New Zealand:

Cheap and free things to do:

  • Saturday art & craft market – fresh fruits & veggies, arts, pottery, clothes, food and local products at Montgomery Square (car-park) from 8am to 1pm.
  • Second hand market – Go „op shopping“ on Sunday mornings (at Montgomery Square).
  • Movies night – Catch a movie at State Cinema (Trafalgar St). Tuesday night is cheaper!
  • Go to the bars and pubs in Nelson and… play a game of pool (e.g. at Shark Club: free pool 5-7 pm), attend a Poker Night (Liquid NZ Bar on Tuesdays), join a Quiz Night (e.g. at Sprig & Fern on Wednesdays) or learn dancing Salsa (at the Little Rock on Thursdays).
  • Cafés – choose any in Nelson, or drive to Jester House in Tasman or the Cable Bay Café.
  • Swimming – at the ASB Aquatic Centre near Richmond: A really nice heated pool complex with spa pools, a wave pool, hot showers and a café. Alternative: In town at Riverside Swimming Pool (Riverside Dr).
  • Indoor climbing – at Vertical Limits (Vanguard St), Thursday night is two people for the price of one!
  • Rock climbing – Paynes Ford Rock Climbing at Golden Bay.
  • Cycling or Mountain Biking – borrow a bike from your host family or hire a bike to explore Nelson.
  • Tahunanui Beach – walk, cycle or catch the bus to the beach, there is a lot to do: Roller Skating • Hydro Slide •
    Bumper Boats • Super Slide • Public Tennis Court • Natureland Zoo • Mini Golf. Afterwards have fish’n’chips on the beach at sunset (fish’n’chips shop opposite the beach).
  • See a match of Nelson’s Rugby Team, the Tasman Makos, at Trafalgar Park stadium.
  • Have a BBQ – at Maitai Valley or on Rabbit Island.
  • Centre of New Zealand – a short walk up from Botanical Park. You can walk along the hill to Founders Park for a beer or coffee at the café.
  • Visit Cable Bay – 20 minute drive/taxi from Nelson. Picnic, swim and coastal walk.
  • Maitai Valley – walk or picnic beside the river.
  • Kaiteriteri – 45 minute drive from Nelson. Short drive/walk to the famous Split Apple Rock bay.
  • Hire a car for a day or weekend with a group of people and visit some of the greatest places in the region – Mapua,
    Kaiteriteri, Nelson Lakes, Abel Tasman Park or Golden Bay – Vineyards, pottery and craft shops on the way.
  • Go for a walk – There are lots of ideas and maps for walks around Nelson.
  • Walking Art Tour – explore the city’s galleries – get ideas and a map from the information centre.
  • World of Wearable Art and Classic Cars Museum – near the airport.
  • Visit the Nelson Provincial Museum – corner of Trafalgar Street and Hardy Street.
  • Visit Fairfield House – a historic home at the very end of Trafalgar Street.
  • Visit Suter Art Gallery – free on Saturdays – has exhibitions from local and national artists. Afterwards you can walk in the Queens Gardens, or have a coffee at the Suter Café (Bridge St).
  • Bead Gallery – Hardy St (10am to 5pm). Make your own necklaces, earrings and bracelets.
  • Bone carving – Create your very own accessory in a 1-day workshop (e.g. at Nelson Bone Carver, Green St).
  • Founders Park/ Miyazu Gardens – Go to Founders Heritage Park and enjoy the historical atmosphere. Miyazu Japanese Gardens is a lovely place for a walk, to relax and read a book and enjoy the sunshine.

Weekend things to do:

Nelson is surrounded by stunning National Parks and a unique landscape. Here are just a few of many ideas how to
spend your weekend:

  • Visit the golden beaches of the Abel Tasman National Park (by foot or boat) or have some leisure days at
    Golden Bay.
  • Go hiking on the Queen-Charlotte-Track in the beautiful Marlborough Sounds (maybe combine it with a wine
    tour around Blenheim).
  • Get to Nelson Lakes National Park and go skiing at Rainbow Ski Area (1.5 hrs from Nelson)
  • Explore Kahurangi National Park and maybe do the Heaphy Track.
  • Take a plane or a ferry and visit Wellington, New Zealand’s capital.

Good ideas for meeting ‘Kiwis’:

For free bookings and advice come and see our friendly team.
We can book almost anything in whole New Zealand for you!

It is really easy to find nice and interesting things to do in Wellington! You will never feel bored!

Below are just a few things you could do in New Zealand’s capital Wellington:

  • Adrenalin Forest – a series of rope bridges, Tarzan swings and flying foxes from platforms constructed in the tree canopy.
  • Beaches & Coast – Go swimming, picnicking, walk or cycle along the waterfront, e.g. at Oriental Bay Beach or at the Scorching Bay
  • Cable Car – Take the historic Wellington Cable Car up to the Botanic Garden and enjoy the view and the beautiful Garden.
  • Cafés / Restaurants – Wellington is famous for its great cafés and restaurants, Wellington is also known as the craft beer capital and as for the coffee…it’s legendary.
  • Carter Observatory – Go stargazing and check out the amazing planetarium show at Carter Observatory.
  • City Gallery – in the heart of Civic Square, offers world-class exhibitions of contemporary New Zealand and international art.
  • City Tour – Go for a ride through Wellington with one of many local companies offering sightseeing tours.
  • Cuba Street – Cruise down Cuba Street. Home of hipsters, artists and lovers of vintage. Cuba Street is a bohemian haven with some of the city’s most colourful shops, bars and cafes.
  • Embassy Theatre – Go to see a movie at the Embassy Theatre.
  • Indoor Markets – Wellington Underground Market on Saturdays is a vibrant market for designers, makers, bakers and crafters. The very freshest foods try the City Market and Harbour side Market on Sundays.
  • Interislander – Take the ferry from Wellington to Picton and visit the South Island.
  • Mount Victoria Lookout – Enjoy the great 360-degree view over Wellington from the top of Mount Victoria.
  • Museum of Wellington City and Sea – takes you back a thousand years and lead you to a vibrant present day.
  • Te Papa National Museum of NZ – visit the interactive and very interesting famous museum on the waterfront. Free Admission!
  • The Beehive and Parliament Buildings – The Beehive is the most recognisable building in the parliamentary complex.
  • Top spots for a warming hot Chocolate – Warm and creamy hot chocolate can be found at Butlers Chocolate Café on Willis Street.
  • Walk at the Waterfront – Take a wander around the waterfront to Oriental Bay
  • Wellington City Library – Central Library (next to Civic Square) is Wellington’s largest library.
  • Weta Cave – Get an insight into Wellywood (Wellington’s movie business) at the Weta Cave in Miramar.
  • Zealandia: The Karori Sanctuary Experience – Visit Zealandia and see New Zealand’s wildlife as it’s best, including the famous Kiwi birds!

Weekend trips:

If you find yourself with some spare time in Wellington, consider some of these great day/weekend trips from the capital:

  • Wairarapa region (northeast of Wellington), best known for its vineyards and wineries
  • Relaxing day trip to the Kapiti Coast (or Golden Coast), this is a fast-growing area consisting of beaches and sweeping coastlines for nature-lover.
  • Take a plane or a ferry and visit the South Island; cross the Cook Strait to the South Island Port is a little town called Picton (Marlborough region, known for its wines).
    Weekend jaunts to visit the areas famous wineries or to hike parts of the Queen Charlotte Track but you could also do a ferry-centric day trip to Picton.
  • Longer trips (2-3 day trip) from Wellington include scenic Taupo on the North Island, or art-centric Nelson on the South Island.

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It is really easy to find nice and interesting things to do in Auckland!  You will never feel bored!

Below are just a few things you could do in New Zealand’s largest and most populous city Auckland:

  • Auckland Art Gallery – With over 15,000 artworks, Auckland Art Gallery is home to world-class historic and contemporary displays. Free guided tours are available daily, offering a fantastic introduction to the collections.
  • Auckland Harbor – Cruise the harbour on a yacht or catch a ferry to the historic seaside town of Devonport.
  • Awhitu Peninsula – The restored heritage Manukau Heads Lighthouse sits proudly on the very tip of the Awhitu Peninsula overlooking the turbulent ocean. This lighthouse is one of only a few in New Zealand you can actually climb to the top of.
    Discover the island’s golden beaches, crystal-clear waters and vast native forests. The walking and tramping here are superb, with forest trails leading you to secluded hot springs, swimming holes, waterfalls and old kauri dams.
  • Festivals and Live Music – There are lots of free events on in Auckland throughout the year, from live music and outdoor movies to major cultural events, e.g. the Pasifika Festival, the Auckland Lantern Festival and many more.
  • Goat Island –is a protected marine reserve and one of New Zealand’s top snorkeling and dive spots. Swim amongst the colorful fish or take a trip out on a glass bottom boat to view the sea life.
  • Great Barrier Island
  • Mount Eden –It is the highest natural point in Auckland. Climb on the volcano and it offers stunning 360-degree views of the city.
  • Muriwai Beach – View the huge gannet colony at stunning Muriwai Beach, where over 1200 pairs of gannets nest on the rugged cliff tops. There are two viewing platforms so you can get up close.
  • Otara Market – It is the world largest Polynesian market.
  • Piha Beach – Piha is one of the most popular beaches on Auckland’s west coast. The wild surf at Piha Beach draws seasoned surfers and it’s also a great swimming spot in summer.
  • Stardome Observatory and Planetarium – The sky of the Southern Hemisphere contains beautiful star clusters, gas cloud nebulae and star patterns that can only be seen from this latitude.
  • Take a walk – Auckland has a huge number of walking trails throughout the region, from leafy tracks through native bush to energetic hikes with magnificent views – there’s something for every age and fitness level.
  • The Sky Tower in Auckland – Enjoy the breathtaking view from Auckland’s famous Sky Tower. You can walk around the pergola at SkyWalk or take a controlled free-fall to ground level at SkyJump.
  • Waitakere Ranges – Discover a flourishing subtropical rainforest just 40 minutes from the city. The Waitakere Ranges are a playground for outdoor enthusiasts, with surfing, swimming, fishing, walking, picnicking and camping. Stop off at Titirangi village, the gateway to the regional park, for great Kiwi art, markets and a coffee at a local café.

Weekend trips:

If you find yourself with some spare time in Auckland, consider some of these great day trips:

  • North (1hr 5mins): Visit Matakana farmers market, then try the delicious organic ice-cream from the shop on the corner.  Visit the Reptile Park in Ti Point, then get something to eat from the Leigh Fish and Chip Shop and enjoy it looking out towards Goat Island.  Finally, duck into Leigh Sawmill Cafe for a coffee before the drive home.
  • South (25mins):  If you want a nice and close day out, then head south to Ambury Farm.  Spend a day exploring this working farm complete with cows, chooks, peacocks and heaps of other farm animals.  Then on the way home jump back in time at the Glenbrook Vintage Railway where you can ride real, working, vintage trains.
  • East (1 hr): Head east and visit the historic Orere Point and explore the archaeological sites concentrated around the Tapapakanga Stream and along the coastal strip, including three Maori pa. Then head back to Kawakawa Bay for a swim and picnic at Snakes Gully before visiting Turanga Winery in Clevedon to pick up a bottle or two of their organic wine for a relaxing night at home.
  • West (3mins): Have a nosy around the more than 250km of native bush that make up the beautiful Waitakere Ranges before heading down to Muriwai Beach for a BBQ – they have them onsite. On the way back to town, check out the Arataki Visitor Centre for some of the most stunning views over Manukau Harbour. And if you can swing by Swanson, you have to check out Crystal Mountain – West Auckland’s very own animal and theme park!
  • Islands (25min by ferry): Rangitoto Island is an explorer’s paradise. After jumping off the ferry, you can climb the summit (either by leg power or the nifty tractor-pulled road train), explore the lava caves, and do a spot of bird-watching or just chill out by the water with a picnic lunch.

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Zusatzinfo: Leben in Nelson

Für alle Teilnehmer in Nelson haben wir noch zusätzliche nützliche Links: