Freiwilligendienst in Fidschi

Wenn Du während Deines Aufenthaltes in Fidschi tiefer in die Kultur und Lebensweise der Dorfbewohner auf den Yasawa-Inseln eintauchen möchtest, ist unser Fidschi Freiwilligendienst Modul genau das Richtige für Dich!

Die Länge der Freiwilligenarbeit in Fidschi ist zwischen 1 und 26 Wochen frei wählbar und in folgenden Bereichen möglich:

Die Fernschulen der Yasawa Inseln sind oft unterfinanziert, und die Zahl der Lehrer ist sehr gering. Das Fidschi Freiwilligendienst Programm unterstützt Schulen und Lehrer. Du arbeitest als freiwilliger Helfer in verschiedensten Altersstufen – von Vorschülern bis zu Erwachsenen, die noch einmal zur Schule gehen:

Frühe Bildungsprogramme
Diese Programme finden in den Kindergärten der Dörfer statt und konzentrieren sich auf 0 bis 4 Jahre alte Kinder. Ziel ist auch, den Eltern die Wichtigkeit des Schulbesuchs ihrer Kinder zu vermitteln.

Individuelle Leseprogramme
Diese wertvollen Programme sind sowohl in der Yasawa Grundschule als auch der Yasawa High School etabliert. Ziel ist, die Lernergebnisse der Schüler zu verbessern, die deutlich unter dem Landesdurchschnitt im Lesen und Schreiben liegen.

Berufsvorbereitende Programme
Die Yasawa High School hat vier Bereiche in der Berufsvorbereitung etabliert – Schneiderei/Gastronomie, Zimmerei/Schreinerei, Landwirtschaft und Meeresstudien. Du hilfts bei der Planung, Umsetzung und Auswertung dieser Programme.

Zusätzliche Bildungsprogramme:

  • Ferienprogramm
  • Entwicklung der Lernumgebung
  • Professionelles Lernen
  • Bildung für erwachsene Schüler
  • Alternative Programme bei Regenwetter
  • Gesundheitsprogramme
  • Programme für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Werde ein Teil der Dorfgemeinschaft und arbeite mit den Einheimischen an einer Reihe von Gemeindeprojekten. Die Projekte fokussieren auf Verbesserung der Wohnverhältnisse und Nachhaltigkeit. So wird z.B. der Zugang zu ausreichend Süßwasser durch Regenwasserauffang verbessert, Gemeinden im Ressourcenmanagement ausgebildet, Umweltinitiativen unterstützt, nachhaltige Landwirtschaft gefördert und beim Aufbau von kleinen Unternehmen geholfen.

Fidschi besteht aus über 300 Inseln, 10.000 Quadratkilometern an Riffen und 1.500 Meerestierarten – es gibt also viel Arbeit in der Meeresforschung! Du wirst in eines oder mehrere der folgenden Projekte einbezogen:

  • Manta Ray Research: Beobachtung, Identifizierung, Verhaltensstudien und Lebensraumanalyse durch das Schwimmen/Schnorcheln mit Mantarochen – Bitte beachte: Mantarochen sind in Fidschi nur zwischen Oktober und Mai anzutreffen!
  • Reef Check Fiji: Durch Beobachtungen, Fotografieren und Aufzeichnen von Daten während des Tauchens und Schnorchelns einen Einblick in die Gesundheit der Riffe ermöglichen
  • Crown of Thorn Seastar (COTS) Watch: Überwachung eines der größten Feinde der Korallenriffe
  • Korallen- und Muschelaufzucht: Muscheln filtern das Wasser und halten es sauber, was für das Wachstum von Korallen entscheidend ist. Du unterstützt ein landesweites Programm, bei dem Muscheln wieder in das Ökosystem eingeführt werden.
  • Marine Biodiversity Database Fiji: Erforschung von Tier- und Pflanzenarten in Fidschi
  • Habitat Mapping: Bereitstellen von ausführlichen Informationen über die Zusammensetzung eines Riffs

Geforderte Tauchkenntnisse:
Du wirst bei diesen Projekten Schnorcheln und Tauchen und musst einen entsprechenden Tauchschein auf mindestens Open Water Level besitzen. Wer diesen Nachweis nicht erbringen kann, hat jedoch die Möglichkeit, vor Beginn des Freiwilligendienstes auf Fidschi eine ca. 5-tägige Tauchausbildung zu absolvieren (nicht im Preis inkl.).

Enthaltene Leistungen

  • Auf Wunsch Buchung aller Flüge (internationale Flüge und Inlandsflüge) mit diversen Stopover-Möglichkeiten (Flugkosten nicht im Preis inbegriffen)
  • Betreuung vor Ort während des gesamten Freiwilligendienstes in Fidschi
  • Unterkunft inkl. Verpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen) in der Barefoot Island Lodge
  • Willkommensmeeting und Einführung
  • Transfers zum jeweiligen Projekt
  • Training und Anleitung durch erfahrene Mitarbeiter in den jeweiligen Projekten
  • in den Projekten benötigtes Equipment/Materialien
  • 24-Stunden-Notruf-Hotline

Preise

(Unterkunft inkl. Verpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen); als „Bure“ wird auf Fidschi ein traditionelles Haus bezeichnet)

Kinder, Schulen & Bildung
Art der Unterkunft 1 Woche 2 Wochen 3 Wochen 4 Wochen 8 Wochen Zusätzliche Woche p/P
8-10 Mehrbettzimmer (Gemeinschaftsbad) 890 Euro 1600 Euro 2310 Euro 3020 Euro 5860 Euro 710 Euro
4-6 Mehrbettzimmer (Gemeinschaftsbad) 960 Euro 1750 Euro 2530 Euro 3315 Euro 6450 Euro 785 Euro
Standard Twin/Double Bure (wenn 2 Personen sich das Zimmer teilen, eigenes Bad) 1300 Euro 2415 Euro 3530 Euro 4645 Euro 9110 Euro  

1120 Euro

Standard Twin/Double Bure (als Einzelzimmer genutzt, eigenes Bad) 2130 Euro 4215 Euro 6230 Euro 8250 Euro 16310 Euro 2020 Euro
Standard Tripple (wenn 3 Personen sich das Zimmer teilen, eigenes Bad) 1240 Euro 2295 Euro 3350 Euro 4405 Euro 8625 Euro 1060 Euro
Plus Spende an das Projekt 100 Euro 145 Euro 195 Euro 240 Euro 290 Euro

 

Nachhaltige Gemeinden
Art der Unterkunft 1 Woche 2 Wochen 3 Wochen 4 Wochen 8 Wochen Zusätzliche Woche p/P
8-10 Mehrbettzimmer (Gemeinschaftsbad) 890 Euro 1600 Euro 2310 Euro 3020 Euro 5860 Euro 710 Euro
4-6 Mehrbettzimmer (Gemeinschaftsbad) 960 Euro 1750 Euro 2530 Euro 3315 Euro 6450 Euro 785 Euro
Standard Twin/Double Bure (wenn 2 Personen sich das Zimmer teilen, eigenes Bad) 1300 Euro 2415 Euro 3530 Euro 4645 Euro 9110 Euro  

1120 Euro

Standard Twin/Double Bure (als Einzelzimmer genutzt, eigenes Bad) 2130 Euro 4215 Euro 6230 Euro 8250 Euro 16310 Euro 2020 Euro
Standard Tripple (wenn 3 Personen sich das Zimmer teilen, eigenes Bad) 1240 Euro 2295 Euro 3350 Euro 4405 Euro 8625 Euro 1060 Euro
Plus Spende an das Projekt 100 Euro 145 Euro 195 Euro 240 Euro 290 Euro

 

Meeresforschung und Naturschutz
Art der Unterkunft 1 Woche 2 Wochen 3 Wochen 4 Wochen 8 Wochen Zusätzliche Woche p/P
8-10 Mehrbettzimmer (Gemeinschaftsbad) 1480 Euro 2770 Euro 4060 Euro 5355 Euro nicht verfügbar 1300 Euro
4-6 Mehrbettzimmer (Gemeinschaftsbad) 1550 Euro 2920 Euro 4290 Euro 5655 Euro nicht verfügbar 1375 Euro
Standard Twin/Double Bure (wenn 2 Personen sich das Zimmer teilen, eigenes Bad) 1885 Euro 3585 Euro 5280 Euro 6985 Euro nicht verfügbar 1705 Euro
Standard Twin/Double Bure (als Einzelzimmer genutzt, eigenes Bad) 2785 Euro 5385 Euro 7990 Euro 10585 Euro nicht verfügbar 2605 Euro
Standard Tripple (wenn 3 Personen sich das Zimmer teilen, eigenes Bad) 1825 Euro 3465 Euro 5105 Euro 6745 Euro nicht verfügbar 1645 Euro
Plus Spende an das Projekt 100 Euro 145 Euro 195 Euro 240 Euro nicht verfügbar

Voraussetzungen, Visum, Tipps

  • Bei der Freiwilligenarbeit auf Fidschi sind gute Englischkenntnisse vorteilhaft.
  • Für Fidschi Freiwilligenarbeit im Meeresschutz ist ein Tauchschein Pflicht. Es kann jedoch vor Ort ein Tauchkurs absolviert werden und während des Freiwilligenprojekts auf Fidschi wird die Tauchausrüstung gestellt.
  • Für Freiwilligenarbeit an den Schulen ist die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses bis spätestens 2 Wochen vor Projektstart Pflicht.
  • Die Fiji Freiwilligenarbeit ist unbezahlt!
  • Bei Vorlage eines Weiterflugtickets und Nachweis ausreichender finanzieller Mittel wird auf Fiji ein Besuchervisum mit einer Gültigkeit von bis zu vier Monaten für touristische Zwecke (inkl. Freiwilligendienst) erteilt.
  • Eine Verlängerung um weitere zwei Monate ist grundsätzlich möglich.
  • Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate über das beabsichtigte Aufenthaltsende hinaus gültig sein.

Fidschi bezaubert durch unzählige perfekte Strände, eine umwerfende Unterwasserwelt, die Tauchern und Schnorchlern (sowohl enthusiatischen Anfängern als auch passionierten Profis) fast den Atem raubt und eine bemerkenswerte Gastfreundschaft. Fidschis Bewohner strahlen eine Herzlichkeit und Wärme aus, die man mit keinem Geld dieser Welt kaufen könnte.

Beste Reisezeit

In Fidschi gibt es zwei Jahreszeiten: warm und noch wärmer. Fidschis Winter von Mai bis Oktober ist etwas milder, weniger schwül und trockener als die tropischen Sommermonate. Im Sommer (November bis April) herrscht auf Fidschi auch erhöhte Zyklon-Gefahr. Somit bieten sich speziell die Wintermonate für einen ungestörten Besuch im Paradies an. Ein weiteres Plus: wer mit Mantarochen schwimmen will, der kommt am besten im Winter, da die sanften Riesen in Fidschis Gewässern überwintern.

Tauchparadies

Fidschis Tauchplätze gehören zu den besten der Welt. Das ganzjährig warme und klare Wasser, die unberührten und farbenfrohen Gärten aus spektakulären Weich- und Hartkorallen, Grotten und Höhlen, die reiche Vielfalt des Lebens unter Wasser, einschließlich Haien, Schildkröten und Fischen jeder Art, sorgen für unvergessliche Taucherlebnisse. Auch Schnorcheln ist ein weiterer beliebter Zeitvertreib (und weniger strapaziös für die Reisekasse).

Die Uhren ticken anders auf Fidschi

Keine Uhr? Kein Problem! Eile ist ein absolutes Fremdwort auf Fidschi. Wenn etwas nicht nach Plan verläuft, etwas dazwischen kommt oder etwas nicht funktioniert, dann lässt man sich hier keineswegs aus der Ruhe bringen. Aller Wahrscheinlichkeit nach nutzt man die frei gewordene Zeit für ein Nickerchen, ein Pläuschchen mit Freunden oder eine weitere Schale Kava – Hauptsache entspannt muss es sein und diese Ruhe ist ebenso ansteckend wie befreiend.

Kava

Kava trägt sicherlich zu der allgegenwärtigen Ruhe und Gelassenheit der Inselbewohner bei. Das Getränk wird aus Bestandteilen des Rauschpfeffers gewonnen und war früher primär ein Zeremonialgetränk und der Konsum Männern vorbehalten. Heute ist Kava auf den Inseln beliebter als Bier und wird hauptsächlich zu folkloristischen und kulturellen Anlässen konsumiert. Gereicht wird es in Kokosnussschalen und ruft bei den Konsumenten eine sehr beruhigende, schmerzstillende und auch leicht euphorische Wirkung hervor. Anders als beim Alkohol gibt es aber keinen Kater.

Wer eine Reise nach Fidschi auf sich nimmt, muss oft mit nicht unerheblichem finanziellem Aufwand rechnen. Besonders für diejenigen, die vor Ort ohne finanziellen Ausgleich arbeiten wollen, gibt es aber einige Möglichkeiten, sich finanziell unter die Arme greifen zu lassen. Wir haben nachfolgend verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt:

Kindergeld 

In Deutschland wird Kindergeld weiterbezahlt, wenn der Auslandsaufenthalt der Aus- und Weiterbildung dient, was bei Praktika, Freiwilligendienst und Auslandssemestern der Fall ist, bei Work & Travel, Au-pair, Demi-pair und Reisen leider nicht. Dies ist allerdings im Einzelfall zu klären.

Stipendiendatenbanken

Im Internet gibt es eine Reihe von Datenbanken, in denen verschiedene Stipendien zusammengetragen und kurz vorstellt werden:

  • Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) bietet in dieser Datenbank eine Übersicht über Organisationen und Stiftungen, die Studenten in ihrem Auslandsvorhaben unterstützen. Es kann unter anderem nach Deinem aktuellen Status und verschiedenen Fachrichtungen sortiert werden: www.daad.de
  • Das Netzwerk e-fellows ermöglicht die gezielte Suche in einer Sammlung von über 800 Stipendien und 400 Institutionen. Auch hier kannst Du Deine aktuelle Studiensituation berücksichtigen lassen: www.e-fellows.net
  • Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat für potenzielle Stipendiaten eine Datenbank eingerichtet, in der abhängig von Bildungsphase und persönlichem Vorhaben gestöbert werden kann: www.stipendienlotse.de

Auslands-BAföG

Das Wichtigste zuerst: stelle Deinen Antrag bitte mindestens sechs Monate vor dem Beginn des Ausbildungsabschnitts, unabhängig davon, ob Du nur ein Auslandspraktikum bzw. Auslandssemester oder ein ganzes Studium im Ausland absolvieren willst. Fange frühzeitig mit der Planung an und bewerbe Dich rechtzeitig. So sparst Du Dir eine Menge Nerven und Zeit und außerdem hast Du frühzeitig die Gewissheit, dass Dein Vorhaben auch finanziert wird.

Generell kann Deine Auslandsausbildung in Neuseeland nicht länger als ein Jahr gefördert werden, in Ausnahmefällen ist dies aber auch bis zu 2,5 Jahren möglich. Die Verlängerung für Studenten ist dann für drei zusätzliche Semester möglich, sofern der Besuch der Universität in Neuseeland für die Ausbildung als Ganzes von gehobener Bedeutung ist. Diese gehobene Bedeutung musst Du Dir von der neuseeländischen Universität bestätigen lassen.

Sollte ein Auslandspraktikum Deinen Vorstellungen eher entsprechen als ein Auslandssemester oder gar ein Auslandsstudium, so ist auch dies kein Problem, sofern Dein Freiwilligendienst in Fidschi folgende Voraussetzungen erfüllt: er muss eine Mindestlänge von 12 Wochen haben, für die Ausbildung erforderlich und ihr förderlich sein und schließlich muss die Prüfungsstelle Deiner Universität anerkennen, dass besagter Freiwilligendienst den Anforderungen der Prüfungsordnung genügt. Ist z.B. internationale Praxiserfahrung ohnehin in Deinem Curriculum vorgesehen, so solltest Du bei der Beantragung keinerlei Probleme bekommen. Dennoch sollte natürlich alles im Voraus mit den jeweiligen Professoren und Prüfungsämtern abgesprochen werden.

Unterstützt wirst Du bei der Bezahlung der notwendigen Studiengebühren (bis zu einem Maximalbetrag von 4.600 Euro), der einmaligen Reisekosten und ggf. auch von eventuellen Zusatzleistungen, welche für die Krankenkassen erbracht werden müssen.

Solltest Du schon BAföG beziehen, so ist Dir auch die Auslandsfinanzierung sicher. Allerdings lohnt es sich, auch Auslands-BaföG zu beantragen selbst wenn Du kein BaföG bekommst, da Du trotzdem finanzielle Unterstützung erfahren könntest.

Deutsche Bildung AG

Sollte es mit den Stipendien nicht klappen, kannst Du Dich auch an die Deutsche Bildung AG wenden. Die Idee dahinter: Du erhältst für Deinen Auslandsaufenthalt zwischen 100 und 1000 Euro monatlich. Sobald Du fest im Berufsleben stehst, erfolgt Deine Rückzahlung einkommensabhängig. Dafür solltest Du jedoch Student in Deutschland sein und an einer staatlich anerkannten Hochschule studieren.
Mehr Infos unter: www.deutsche-bildung.de

Erfahrungsbericht

Ich hatte schon sehr bald ein mulmiges Gefühl, da ich den Flug von Auckland nach Rarotonga (Cook Islands) etwas vorschnell gebucht hatte. Dezember ist auf den Cook Islands Regenzeit mit starken Gewittern, wie ich im Internet nachgelesen hatte, doch da war der Flug schon gebucht… „Egal”, dachte ich mir, „solange es nicht die ganze Woche durchregnet, bin ich zufrieden”. Die Unterkunft war auch schnell gebucht und so konnte es am 6. Dezember dann endlich losgehen. Eigentlich hat das Erlebnis schon am Gate 42 am Flughafen von Auckland angefangen, wo mit mir viele Einheimische “Islander” singend und tanzend in den Flieger eingestiegen sind. So wurde ich dann auch in Rarotonga empfangen: In der Ankunftshalle spielte ein Mann auf einer Gitarre Willkommens-Musik und man bekam Blumenketten umgehängt. Spätestens hier war mir klar, dass das ein besonderer Urlaub werden wird!

Auf der Fahrt im Bus zu meiner Unterkunft ist mir aufgefallen, dass die Leute sehr viel lachen und singen, trotz drückender Schwüle und tiefhängenden Regenwolken über der Insel. So verliefen die ersten zwei Tage, hohe Luftfeuchtigkeit und Gewitter, es war aber nie kalt, sondern immer angenehm warm. Zusammen mit einer Schwedin bin ich durch die Insel gewandert, die nur an der Küste bewohnt ist und im Innern aus Bergen und dichtem Dschungel besteht. Hier konnte man überall Bananen im Vorbeigehen pflücken und essen, was einfach nur unglaublich war, da ich gewohnt war, die Bananen im Supermarkt am Obstregal zu kaufen… Auch Schnorcheln ging im Regen gut, die Lagune, welche die Insel umgibt, war ruhig und die Sicht unter Wasser war sehr gut. Es kam mir fast so vor, als ob ich in einem Aquarium ausgesetzt worden wäre und war von den buntesten Fischen in allen Größen und Farben umgeben – ein unvergessliches Erlebnis!

Gewohnt habe ich in Muri Beach, an einem wunderschönen Strand mit vorgelagerten Inseln. In meinem Hostel herrschte eine lockere Atmosphäre, man lernte Leute aus der ganzen Welt kennen, aber auch Schwaben, die eigentlich nur um die Ecke von zuhause wohnen. Als am dritten Tag dann die Sonne vom Himmel knallte, habe ich mich entschieden, ein Kajak zu mieten und raus auf die Lagune zu fahren, um die Inseln zu erkunden. Das Wasser war wirklich kristallklar und türkisfarben, wie auf einer Postkarte! Hier gab es Kokosnüsse im Überfluss, die nur darauf gewartet haben, mitgenommen zu werden… Es gibt nichts besseres als frische Kokosmilch! Kokosmilch wird auch bei der Gabenbereitung im Gottesdienst gereicht, zusammen mit Toastbrot. Einen Gospel-Gottesdienst sollte jeder, der auf die Cook Islands fliegt, einmal miterlebt haben – es lohnt sich, man wird hinterher noch ins Gemeindehaus zum Essen eingeladen und kommt mit den Einheimischen ins Gespräch.

Die nächsten Tage verbrachte ich mit Schnorcheln, Kajaken und Schwimmen im Meer, was bei der Farbe des Meeres einfach wahnsinnig war! Auch meinen Rollerführerschein für die Cook Islands habe ich gemacht, wobei ich einfach nur einmal um den Block fahren musste, was kein Hexenwerk war. Ein Muss auf den Inseln ist eine “Island Night”. Hier bekommt man zu einheimischem Essen eine Tanzvorführung, was sehr imposant war. Wer allerdings nicht von den “Hula-Hula-Mädchen” auf die Bühne zum Mittanzen genommen werden will, sollte sich besser nicht in die erste Reihe setzen 😉 Laute Trommelmusik und wackelnde Hüften – so schnell werde ich diese Nacht nicht vergessen!

Dank Kelly-Rose, der netten Betreiberin meines Hostels, habe ich noch die günstige Möglichkeit bekommen, für zwei Tage auf das von Rarotonga nördlich gelegene Aitutaki zu fliegen. Aitutaki ist neben Bora Bora das wohl schönste Atoll der Welt, mit einer gigantischen Lagune. Das Atoll ist touristisch kaum erschlossen, ich war immer der einzige Nicht-Einheimische, egal wohin ich auf der Insel gegangen bin. Gewohnt habe ich in einer typischen polynesischen Hütte auf Stelzen am Meer. Hier war das Wasser noch mal um Längen türkisfarbener und klarer als auf “Raro”, so stellt man sich das Paradies vor. Das Highlight war auf jeden Fall die “Lagoon-Cruise”. Man fährt mit einem Guide raus auf die Lagune, geht Schnorcheln, Schwimmen, grillt am Strand frischen Fisch oder erforscht die vielen kleinen Inseln in der Lagune auf eigene Faust.

Das war einfach nur fantastisch, fast schon unwirklich, da die Farben des Meeres so türkis und tiefblau sind!

Es ist dann auch dementsprechend schwer gefallen, Aitutaki wieder zu verlassen… Am 14. Dezember ging es dann von Rarotonga zurück in das verhältnismäßig kalte Auckland.

Der Urlaub war von Neuseeland aus nicht teurer als ein Billig-Pauschal-Urlaub auf Mallorca, aber sicher viel einzigartiger und unvergesslicher. Wenn man die Chance hat, auf die “Pacific Islands” zu fliegen, sollte man es auf jeden Fall machen! Ich werde meine Zeit auf “Raro” und Aitutaki nie vergessen!

Ansprechpartnerin in Neuseeland

Jule Kley

Auszeit Neuseeland Koordinatorin - spricht Deutsch und Englisch
Tel.: +64 (0)3 546 6338
Skype: auszeit_5

Termine/Anmeldung

Der Starttermin für den Freiwilligendienst auf Fidschi kann beliebig gewählt werden. Deine Anmeldung für den Fidschi Freiwilligendienst sollte uns mindestens drei Monate vor dem gewünschten Starttermin zugehen, damit wir genügend Zeit haben, ein passendes Fiji Freiwilligenprojekt abzustimmen.